Dank und Anerkennung
Das
Engagement der Männer und Frauen, deren mutiger Protest die Abschiebung der Familie
Durmisi in Röthis
verhindert hat, verdient höchste Anerkennung und auch unseren Dank. Wir haben
über das Bemühen dieser Gruppe, die sich für Anela
und Elvis Durmisi, die fünfjährige Aneta und die zweijährige Amina
einsetzten, von Anfang an berichtet und ihr auch unsere Website zur Verfügung
gestellt .
Ihr
Einsatz und ihre Zivilcourage stärkt auch unsere Zuversicht, dass es in diesem
Land viel mehr Menschen gibt, als gemeinhin angenommen wird, die sich für eine
menschlichere, MENSCHENRECHTliche Politik gegenüber
Flüchtlingen und Hilfebedürftigen einsetzen und zu Unrecht nicht mehr schweigen
wollen.
http://video.vol.at/video/46340/rothis--protest-aktion
Die
Aktion dieser Gruppe, auch ihr respektvoller und gewaltfreier Umgang mit den
Amtspersonen, hat in ganz Österreich Beachtung gefunden und viele Menschen, die
sich für ein humanitäres Bleiberecht für integrierte Flüchtlinge einsetzen,
neuen Mut gemacht.
In ihrem
Brief wirbt Frau Christina Oppermann-Dimow auch für
eine durchaus unterstützungswürdige Initiative. Sie setzt sich mit einer Gruppe
aus Wien speziell gegen die Abschiebung von Kindern und ihren Familien und für
ein gesetzliches Bleiberecht ein:
Christina Oppermann-Dimow:
An die HelferInnen der Aktion in der Gemeinde Röthis
in Vorarlberg!
Herr
Bürgermeister! Liebe Mitglieder der Bürgerinitiative zur Verhinderung einer
Abschiebung!
Sie
haben Zivilcourage und Charakter bewiesen. Ihre MitbügerInnen
ebenso: Tatkraft, Mut und Klugheit!
Das
würden wir überall in Österreich brauchen!
Meinen
Glückwunsch!
Es
ist hoch an der Zeit, diese Abschiebemethoden so vorbildlich und professionell
zu dokumentieren und aufzubereiten, wie es in Röthis
geschehen ist!
Wir
danken Ihnen, wir danken und allen, die in irgendeiner Form beigetragen haben
und dem ORF für die Verbreitung der Nachricht!
Es
ist höchste Zeit, diese Abschiebungen und ihre Methoden anzuprangern, und sie
ÖFFENTLICH ZU ÄCHTEN!
Sie alle haben dazu einen wertvollen
Beitrag geleistet, an dem man sich nur ein Beispiel nehmen kann.
Das ist sehr ermutigend für uns
alle, die wir auch täglich mit Asyl-Unrecht und ungeordnetem
Fremdenwesen konfrontiert sind.
Dies ist eine Ermutigung für uns,
weiter zu machen, weiter zu helfen, wo es nur geht.
Wir haben bisher unsere
Bürgerrechte viel zu wenig wahr genommen, oft nur
hilflos und wütend zugeschaut.
Sie haben gezeigt, wie es gehen
könnte, was jede(r) Einzelne von uns auch beitragen könnte!
Bleiben wir verbunden!
Christina
Oppermann-Dimow, Wilhelminenstrasse
124, A - 1160 Wien
Petition von Christina Oppermann-Dimow:
Bitte nimm Dir 5 Minuten Zeit, unterzeichne und
verbreite diese Petition weiter.
Hier kannst Du sofort unterzeichnen!
Danke!
Unterschriftenaktion:
An die Österreichische
Bundesregierung und den Nationalrat:
Die Unterzeichneten fordern:
Kinder, die
verfahrensbedingt in Österreich aufgewachsen und sozialisiert sind, haben ihre
Heimat hier und sonst nirgendwo.
Diese Kinder und ihre
Familien dürfen
nicht mehr abgeschoben
werden!
Die
UN-Kinderrechtskonvention ist daher uneingeschränkt
in der Österreichischen
Verfassung zu verankern!
Die Anzahl der betroffenen Familien ist überschaubar
und für die Republik Österreich leicht zu verkraften.
Es wird keine „neuen Fälle“ mit jahrelangen
Wartezeiten mehr geben .
Jetzt unterzeichnen!
Link zur Online-Petition:
http://www.petitiononline.com/KinderOK/petition.html
Mehr dazu:
Animation dazu:
Für den Inhalt verantwortlich: Christina Oppermann-Dimow, Wilhelminenstrasse
124, A - 1160 Wien
Unmenschliche Praxis
Menschen
kämpfen nicht nur mit mitgebrachten Traumatisierungen, sondern auch mit
Vorurteilen und Unterstellungen.
Es
geht hier nicht nur um die Familie Durmisi oder
andere, es geht hier um die unmenschliche Praxis, zu warten, bis die Menschen
einen Platz gefunden haben und erst dann eine Entscheidung zu treffen.
Martina Eisendle - Hörbranz
Schockierend
Ich finde es schockierend, dass der Familie von Aneta, die schon mehr als 4 Jahre in Röthis
lebt, nun die Abschiebung droht.
Es kann doch nicht sein, dass überall um Spenden
gebeten wird um Menschen zu helfen, aber man dort, wo man die Hilfe direkt
zukommen lassen kann, nicht hilft.
Die Familie von Aneta
sollte und muss in Röthis bleiben, da sie voll
integriert ist und im Kosovo keine Zukunftsperspektiven hat.
Annette Pütter - 6832 Röthis
Helft Familie Durmisi
250
Menschen wollen, dass sie bleiben kann
Wir haben 250 Unterschriften von unmittelbaren
Nachbarn, Freunden, Bekannten und Menschen, die mit ihrer Unterschrift dafür
einstehen, dass man so nicht mit anderen umgeht.
JA,
neben all dem, wo ich ohnmächtige Wut und auch Angst
spüre, ist es doch auch die Erfahrung, dass es wirklich ganz andere Stimmen in
diesem Land gibt, die Mut machen und wo´s "menschalat".
Kerstin Vogg
FAMILIE
DURMISI AUS KOBLACH DROHT DIE ABSCHIEBUNG!
Wer mithelfen möchte, die Abschiebung
dieser Familie zu verhindern, kann sich mit Mag. Kerstin Vogg
in Verbindung setzen:
Tel. 0699 110 88512
Mail-Adresse: kerstin.vogg@gmx.at
Akute
Gefahr der Abschiebung
Für Anela und Elvis Durmisi und ihre zwei Kinder Aneta
(5) und Amina (2) besteht akute Gefahr der
Abschiebung.
Ich bin schockiert und betroffen.
Anela hat ihre zweite Tochter Amina
hier in Vorarlberg geboren. Beide sind vorbildliche Eltern und unglaublich
hilfsbereite und aufrichtige Mitmenschen. Beide sprechen Deutsch.
Es kann einfach nicht sein, dass diese Familie zurück
an den Ort muss, an dem sie traumatisiert wurde. In Hoffnung auf einen guten
Ausgang.
Mag. Kerstin Vogg - Koblach
Völlig verängstigt
Aneta besucht seit einem Jahr den Kindergarten in Röthis. Sie ist gut integriert, spricht gut Deutsch und fühlt sich in der Gemeinschaft sichtlich wohl.
Vergangenen Freitag hat ihre Familie einen negativen Asylbescheid erhalten, seither sind alle Familienmitglieder völlig verängstigt.
Herr Laszlo Gyarmathy hat uns über die Plattform "Wir brauchen diese Kinder" informiert. Bitte teilen Sie uns mit, was wir tun können um der Familie zu helfen.
Julia Profunser - Kindergartenleiterin Röthis
Es wäre
eine Katastrophe
Ich mache mir große Sorgen um die Familie DURMISI Anela 23 / Elvis 30 / Aneta 5,5 /
Amina 2 aus Klaus!
Sie sind von der Abschiebung bedroht.
Es wäre eine Katastrophe, vor allem für die 2 kleinen
Kinder!
Die Familie soll hier bleiben dürfen. Sie sind hier
bereits verwurzelt und eine wirklich tolle Familie!!!
Ich bitte Sie, sich dafür einzusetzten!
Herzlichen Dank!
DSAin Brigitte Stadelmann – Höchst
Hallo liebe
Mitmenschen!
Von meiner Lebensgefährtin habe ich soeben erfahren,
dass die mit uns befreundete Familie Durmisi
berechtigte Angst hat, das Land Vorarlberg verlassen zu müssen.
Ich erinnere mich gerne an schöne Momente, in denen
die Kinder von Anela und Elvis Durmisi
mit unserer Tochter spielten. Auch erinnere ich mich, wie Anela
Durmisi uns voller Freude berichtete, dass die Asylansuche in Wien erfolgreich war. Nun musste ich aber
leider erfahren, dass die zuständige Person
in Wien an einem Herzinfarkt verstorben ist, noch bevor der Asylantrag
schriftlich bearbeitet worden war. Aufgrund eines solchen unglücklichen Zufalls
empfinde ich die bestehende Gefahr für Anela, Elvis, Aneta und Amina Durmisi, das Land verlassen zu müssen, als ungerecht.
Es macht mich wütend und vor allem traurig. Ich
hoffe, dass die Zuständigen unseres Landes es der Familie ermöglichen können,
dass unsere Freunde auch weiterhin in Vorarlberg bleiben dürfen.
Stefan Sonderegger
In was für einem Land leben wir denn?
Hallo, mein Name ist Amrei Rüdisser, ich bin Lehrerin und Mutter von zwei kleinen
Mädchen.
Ich habe bei einer Freundin, Durmisi
Anela, eine
junge Frau aus dem Kosovo und ihre zwei kleinen Töchter Aneta und Amina kennengelernt. Wir haben uns ein paarmal
getroffen, unsere Töchter sind im gleichen Alter und verstehen sich auch gut.
Nun hat mir meine Freundin mitgeteilt, dass Anela, ihrem Mann Elvis und den zwei Mädchen die
Abschiebung durch die Fremdenpolizei zurück in den Kosovo droht.
Das darf doch nicht war sein! In was für einer Zeit
und in was für einem Land leben wir denn?
Die Familie braucht Ruhe, Frieden und Sicherheit. Sie
brauchen eine stabile Lebenssituation, um sich von den Trauma, die ihnen im
Kosovo zugefügt wurden, zu erholen. Sie haben schon genug durchgemacht.
Sie haben hier Freunde gefunden - WIR SIND IHRE FREUNDE - die vier Mädchen sind
Freundinnen. Wer kann meinen Töchtern erklären warum ihre Freundinnen nicht
hier leben dürfen? Ich kann es nicht, weil ich es selbst nicht verstehe.
Ich hoffe, dass sich dies alles um einen Irrtum
handelt, denn anders darf es nicht möglich sein.
Liebe Grüße
Amrei mit Ronja und Nola – Hohenems
Ich kann es nicht fassen und will es nicht glauben!
Mein Name ist Miriam Lageder, ich bin Pädagogin. Heute habe ich erfahren, dass
der Familie Durmisi die Abschiebung aus Vorarlberg
droht!! Und ich muss sagen, ich bin total schockiert.
Ich habe Anela,
eine wunderbare junge Frau und ihre beiden kleinen Mädchen vor einiger Zeit bei
Freunden kennengelernt. Selten habe ich eine so
bemühte und an Vorarlberg und den hier lebenden Menschen interessierte Familie kennengelernt!
Diese Familie hat sich hier
nichts zu Schulden kommen lassen, im Gegenteil immer das Beste gegeben und nun
soll sie abgeschoben werden?
In ein Land (den Kosovo), wo
sie zu einer unterdrückten Minderheit gehören?
In ein Land, wo sie ständig
an die traumatischen Erfahrungen erinnert werden, die sie dort erlebt haben?
In ein Land, wo die beiden
kleinen Mädchen nie die Schule besuchen können?
Wie kann das möglich sein?! Kann es immer noch
nicht fassen und will nicht glauben, dass es in einem so reichen Land wie
Österreich keine andere Lösung geben kann.
Miriam Lageder – Hohenems
Anscheinend willkürlich
Über meine Schwester Amrei Rüdisser habe ich vor einiger Zeit Anela
Durmisi und ihre Familie kennengelernt.
Ich habe selbst eine kleine Tochter und die Mädchen
haben sich schnell angefreundet. Aneta und Amina sind wunderbare Kinder, denen man eine gute Zukunft
nur wünschen kann.
Entsetzt habe ich jetzt gehört, dass die Familie
abgeschoben werden soll. Es ist mir ein Rätsel, wie es zu dieser absoluten
Fehlentscheidung kommen konnte, weil diese Leute ja nicht zum Spaß aus dem
Kosovo geflohen sind - sie waren bedroht und hatten keine andere Alternative.
Jetzt haben sie die Möglichkeit, in Vorarlberg ein
sicheres, geregeltes Leben zu führen, haben Freunde gefunden, ihre Kinder
wachsen hier auf und fühlen sich wohl, und dann entscheidet jemand, der die
Familie nicht kennt, anscheinend willkürlich über ihr Schicksal.
Ich hingegen kenne Anela
und ihren Mann und ihre Kinder, ich weiß, was für großartige Menschen das sind,
wir würden sie sehr vermissen.
Ich hoffe, mein Beitrag kann
mithelfen, diese Abschiebung zu verhindern
Merle Rüdisser – Hohenems
Ist das
wirklich das, was unser Staat als Recht versteht?
Ich habe von der drohenden Abschiebung von Anela und Elvis Durmisi und ihren
Mädchen erfahren.
Ich frage mich, wo der Unterschied liegt - zwischen
diesen Kindern, den Kindern meiner Schwester und Anelas
Kindern?
Ich kann ihn nicht erkennen.
Alle diese Kinder haben eine umsorgte Zukunft
verdient.
Eine integrierte Familie mit Kindern in ein Land zu
deportieren, das sie verlassen mussten - niemand verlässt grundlos seine Heimat
– und ihnen ein weiteres Trauma zu
verpassen, die Mädchen in eine sehr
ungewisse Zukunft zu schicken…..
Ist das wirklich das, was unser Staat als Recht
versteht?
Ich möchte, dass sie bleiben:
Elvis, Anela, Aneta und Amina Durmisi - weil sie doch schon ein Teil von uns sind.
Johanna Rüdisser - Hohenems
Wallfahrer in Assisi
54 Unterstützungserklärungen
schickte Pater Lenherr der Schrunser
Plattform. Er hatte von der Initiative gehört, sich erkundigt und spontan
beschlossen, sich auch persönlich zu engagieren. Pater Lenherr
begleitete eine Pilgergruppe nach Assisi, informierte diese über die Situation
der Asylsuchenden und die Initiative der Schrunser
Plattform. Auch im Bildungshaus St. Arbogast fanden sich viele Frauen und
Männer, die das Anliegen der Bürgerinitiative im Montafon
für mehr Menschlichkeit, Verständnis und Solidarität mit Flüchtlingen aus
Überzeugung unterstützen.
Vorarlberger
Mittelschule Bludenz
Wir wünschen
uns, dass Adelina bleiben darf
Die Mittelschule Bludenz hat in der 1b Klasse mit dem
Mädchen Nrecaj Adelina ein Flüchtlingskind aus
Albanien. Das Kind spricht inzwischen ausgezeichnet deutsch uns hat sich
bestens in die Klassengemeinschaft eingefügt.
Alle Lehrer, die mit Adelina zu tun haben, sind voll
des Lobes und charakterisieren das Mädchen als intelligent, höflich und
zuvorkommend.
Wir wünschen uns, dass Adelina bleiben darf.
Direktor Frühwirth Harry
Beigefügt sind 115 Unterschriften!
Pfarre Herz-Mariae : bestens
integrierte katholische Familie von Abschiebung bedroht!

Klösterle am Arlberg :
Nika ist hier gut aufgehoben
In Klösterle besucht Nika Vardidze die Volksschule der Gemeinde. Nika
musste mit seinen Eltern Georgien verlassen. Klassenlehrerin Corinna Jochum und
die Direktorin Anita Frainer berichten:
„Nika
macht in allen Fächern sehr gute Lernfortschritte, besonders auch im Erlernen
der deutschen Sprache. Er hat sich bestens in die Klassengemeinschaft
integriert und zeigt seinen Lehrerinnen und MitschülerInnen
gegenüber ein sehr hilfsbereites und freundliches Verhalten.
Auch die Eltern pflegen den
Kontakt zur Schule und bemühen sich, Nikas schulische
Entwicklung bestmöglich zu fördern. Es ist gut zu sehen und zu spüren, dass Nika in unserer Schulgemeinschaft sehr wohl fühlt und hier
gut aufgehoben ist.“
Gemeinde Klösterle
am Alberg
A-6754 Klösterle
a/A.59b
Bestätigung
Die Familie Gela und Inga Vardidze ist am 19.10.2004 von Nenzing
nach Klösterle am Arlberg gezogen und bewohnt seither
eine Unterkunft der CARITAS Feldkirch in Klösterle am Arlberg.
Frau Inga Vardidze ist seit
August 2005 bei der Gemeinde Klösterle am Arlberg
im Rahmen der legalen
Nachbarschaftshilfe als Reinigungskraft für das örtliche Volksschulgebäude
sowie die angrenzende Sporthalle beschäftigt. Wir möchten in diesem
Zusammenhang ihre tüchtige, zuverlässige Arbeitsleistung, sowie ihr kollegiales
Verhalten hervorheben.
Ihr Sohn Niika
Vardidze besucht die Volksschule Klösterle
am Arlberg. Seitens der Lehrerschaft wurde uns bestätigt, dass sich Nika problemlos in die Klassengemeinschaft eingefügt hat
und großen Lerneifer, im Besonderen was die Erlernung der deutschen Sprache
betrifft, zeigt.
Außerdem können wir der
gesamten Familie ein korrektes staatspolizeiliches Verhalten und einen großer
Integrationswille attestieren.
Der Bürgermeister: Dietmar Tschohl
HTL-Rankweil: 84 Unterschriften für "Wir brauchen diese Kinder"
Bereits 84 Unterschriften liegen von Lehrern und Maturanten vor. Sie nehmen Anteil am Schicksal der von der Abschiebung bedrohten Menschen. Spontan unterstützen Sie mit Ihren Unterschriften die Schrunser Plattform "Wir brauchen diese Kinder“. Sie setzen damit ein weiteres wichtiges Zeichen für einen menschenwürdigen Umgang mit wohlintegrierten Flüchtlingsfamilien, für einen menschenwürdigen Umgang mit Ihren Kindern und für einen menschenwürdigen Umgang mit ihren Vorarlberger Freunden. Besonders erfreulich: die intellektuelle Jugend ist politisch interessiert setzt sich für eine menschwürdige Politik im Land ein!
Vielen Dank an die HTL-Rankweil!
Deni Turluef gehört zu uns!
Siebzehn Lehrerinnen und Lehrer mit Direktorin Gerda Morre von der Volksschule Nüziders
setzen sich für das tschetschenische Flüchtlingskind Deni
Turluev ein und appellieren an die Verantwortlichen,
diesem Kind und seiner Mutter ein neues Leben in unserem Land zu ermöglichen.
Direktorin und LehrerInnen der Volksschule Nüziders
„Für die
Mitschüler ist er eine Bereicherung. Er gehört zu uns und ist aus unserer
Schule nicht mehr wegzudenken.“
Eltern für ISMAIJL
Ismaijl Surbajan ist ein Schüler der zweiten Klasse (2b) der
Volksschule Schruns. Ismaijl
hat sich sehr gut integriert und fühlt sich wohl in dieser Klasse. Die 15
Mitschüler haben ihn sehr gerne. Er lernt, lebt und spielt mit unseren Kindern.
Die Eltern dieser Volksschulklasse möchten sich für Ismaijl
Surbajan einsetzen, damit er weiterhin die gleichen
Chancen und eine Schulbildung erhält wie unsere Kinder. Denn jedes Kind hat ein
Recht auf Leben, Überleben und auf bestmögliche Entwicklungschancen. Mit
den Unterschriften möchten wir zum
Ausdruck bringen, dass Ismaijl in Schruns
bleiben soll.
Angelika Vonbank
Unterschriftenliste
einsehbar
311 Unterschriften für eine asylsuchende
Familie
Wir kennen die armenische
Familie P., bestehend aus vier Personen, nun schon seit langer Zeit. Es ist
eine schöne Freundschaft entstanden, die auch schon unseren Familien- und
Bekanntenkreis miteinschließt.
Wir bekommen dadurch auch
die schweren Sorgen und Ängste dieser Familie mit, dieses "in der Luft
hängen", nicht wissen, wie es weitergehen wird. Daraus resultieren
Schlaflosigkeit, körperliche Symptome, Ängste und Hilflosigkeit.
Dabei sind es Leute wie du und ich, die sich einfach nur ein normales und ruhiges Leben ersehnen. Alle vier sprechen sehr gut Deutsch und haben sich bereits sehr gut integriert. Es ist eine rechtschaffene, freundliche Familie, die sich sehr bemüht hier Fuß zu fassen.
Im März diesen Jahres haben sie allerdings einen negativen Bescheid erhalten und daraufhin haben wir spontan, aus Wertschätzung und tiefer Hoffnung doch noch ein Bleiberecht zu "erkämpfen", eine Unterschriftenaktion gestartet und sage und schreibe 311 Unterschriften, sowie einige sehr liebe persönliche Schreiben zusammengebracht.
Nun appellieren wir an die Behörden, in solchen Fällen Menschlichkeit zu zeigen und in Zukunft die Asylanträge schneller abzuwickeln.
Man sollte sich einmal selber in eine solche Lage hineindenken!
Wir hoffen, dass wir unsere Beziehung mit der Familie P. noch viel länger leben können
Barbara und Stefan Salzgeber mit ihren Kindern Ida-Maria und Leonie, Schruns
Eltern der VS Schruns
Beim Elternsprechtag der
Volksschule Schruns am Freitag, 8.5.09, haben wir
Informationsmaterial zur Initiative der „Schrunser
Plattform – Wir brauchen diese Kinder“ aufgelegt. Einunddreißig Mütter und
Väter haben mit Unterschrift Ihr Einverständnis und Ihre Unterstützung für
diesen wichtigen Appell bekundet.
Anna Loos
Direktorin der Volksschule Schruns
Neue Mittelschule und Hauptschule Schruns-Dorf
Wir, die dreiundzwanzig
Lehrerinnen und Lehrer der Neuen Mittelschule/Hauptschule Schruns-Dorf,
unterstützen die Bürgerinitiative
SCHRUNSER PLATTFORM – WIR BRAUCHEN DIESE KINDER.
Lehrerinnen und Lehrer der
Neuen Mittelschule / HS Schruns-Dorf
Lehrkörper der Volksschule Schruns
Alle zwölf Lehrpersonen der
VS Schruns
unterstützen die Plattform „Wir brauchen diese Kinder“ und ersuchen die
politisch-tätigen Verantwortungsträger/innen
in Vorarlberg im Sinne der Bürgerinitiative tätig zu werden.
Lehrerinnen und Lehrer der
Volksschule Schruns
Teilen sie uns Ihre
Ansicht mit. Schreiben Sie uns bitte.
Schrunser
Plattform „Wir brauchen diese Kinder“ info@wir-brauchen-diese-kinder.at