Wir unterstützen die
<Schrunser Plattform WIR BRAUCHEN DIESE KINDER>
Wir, Studenten und Lehrer an
der Universität Innsbruck, unterstützen die Anliegen der Schrunser
Bürgerinitiative. Wenn es gesetzlich ist, dass integrierte, bereits jahrelang
hier lebende und unsere Sprache sprechende Menschen abgeschoben werden können,
dann muss man diese Gesetze ändern.
Gerlinde
Thaler, Innsbruck
Ulrike
Fellacher, Satteins
Theresa
Trippolt, Schruns
Christina
Mittermaier, Innsbruck
Uros
Miloradovic, Innsbruck
Karin
Villgrattner, Innsbruck
Charlotte
Trippolt, Schruns
Johanna
Kollreider, Innsbruck
Christina
Purtscheller, Innsbruck
Martina
Stock, Innsbruck
Angelika
Theis, Innsbruck
Katharina
Hinteregger, Innsbruck
Mustafa
Birgin, Innsbruck
Lejla
Shabani, Innsbruck
Ariane De
Jager, Innsbruck
Melanie
Bartos, Innsbruck
Lukas
Trippolt, Schruns
Hannah
Pfefferkorn, Feldkirch
Asylgesetze dringend ändern!
Inge
Haumer, Schruns
Theresia
Bitschnau, Bartholomäberg
Minzeta
Kuntovic, Schruns
Karoline
Kasper, Vandans
In Batschuns wird der Lehrgang für
<INTERKULTURELLE KOMPETENZ> fortgesetzt. In der Lehrzielbeschreibung
dieser Aus- und Weiterbildung heißt es unter anderem:
„ZuwanderInnen (Migranten und Flüchtlinge)
verschiedener Länder wollen hier ihr Leben aufbauen. Wir sind alle
herausgefordert, mit Menschen verschiedener Herkunftskulturen zusammen zu
leben.“
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten
Lehrganges haben sich auch mit den Zielen der <Schrunser Plattform>
befasst und appellieren:
Es kann und darf nicht sein
Die Asylgesetze müssen
geändert werden. Es kann und darf nicht sein, dass Menschen, die bereits
jahrelang bei uns leben, sich integriert haben, unsere Sprache sprechen, hier
bleiben möchten – einen Negativbescheid bekommen und abgeschoben werden.
Margaritha
Matt, Feldkirch
Melike
Isir, Frastanz
Katharina
Unterrainer, Feldkirch
Josef
Murhammer, Hallein
Simon
Burtscher, Dornbirn
Michaela
Wolf, Höchst
Andrea
Vidmar, Lustenau
Umran
Köseoglu, Dornbirn
Hacer
Göcen, Bregenz
Doris
Nahsal, Feldkirch
Hartwig Wolf,
Lustenau
Doris
Hendrickx-Nagel, Höchst
Karin Köb,
Wolfurt
Christa
Lissy-Rauch, Feldkirch
Claudio
Tedeschi, Feldkirch
Unsere
Kultur bereichern….
Ich bin dafür, dass diese
Kinder da bleiben können und unsere Kultur bereichern, beziehungsweise uns
Kapitalisten wieder beibringen, was Menschlichkeit sein kann, die wir über all
unsere Habsucht nach immer mehr schon längst verloren haben. Ich bin stolz auf
euch.
Traurig
und wütend
Ich bin stolz auf Österreich
und ich lebe gern in unserer wunderschönen Heimat. Selbstverständlich schätzen
auch Flüchtlinge und ganz besonders ihre Kinder unser Land, das sie kennen
gelernt haben. Es macht mich traurig und wütend, wenn man Menschen, die so
lange bei uns gelebt haben, wieder ausweist und abschiebt.
Lidwina
Boso – Autorin - Bludenz
Dass
wir nicht an ihrer Stelle stehen, ist nicht unser Verdienst,
sondern
reine Gnade
Als
ich das erste Mal davon hörte, hat es mich sehr berührt, welcher Pein diese
leidgeplagten Menschen in ihrer erhofften neuen Heimat ausgesetzt werden. Gefreut
hat mich auch sehr, dass die Montafoner Bevölkerung ihnen vielfach sehr
wohlwollend und vorurteilsfrei begegnet.
Christiane Seilern - Schruns zum vollständigen Text
Tun
wir uns die Schande dieser Ausweisung nicht an
…… dass Kinder, die an
allen politischen Zeitläufen unschuldig sind, ausgewiesen werden, dann fragt
man sich, ob sich in unserem Land in den letzten Jahrzehnten überhaupt etwas geändert
hat. Diese Kinder werden nicht heimgeschickt, denn ihr Daheim ist hier……
Adolf
Vallaster – Autor - Mäder zum vollständigen Text
Warten
bis sich die Situation ändert?
Es
kann nicht sein, dass Asylverfahren so in die Länge gezogen werden, bis sich
die Situation im Herkunftsland ändert. Es muss der Tag der Flucht beurteilt
werden!
Martina
Brugger - Schruns
Sie
müssen an den Ort zurück, wo sie traumatisiert wurden.
Dort haben
sie kein Zuhause, keine Arbeit, keinen Kontakt mehr. Sie sind Ausgestoßene.
Dort erwartet sie sogar das Gefängnis, weil sie politische Flüchtlinge sind.
Annelies
und Hermann Rudigier - Schruns zum vollständigen Text
Ein
Leben in Unsicherheit und Angst ist unwürdig!
Die Volksschule
Bludenz-Mitte setzt sich schon lange für Vielfalt, Toleranz und ein verständnisvolles
Miteinander ein. Schon immer besuchten SchülerInnen aus vielen Nationen und mit
sehr unterschiedlichen Muttersprachen unsere Schule. Zu unseren SchülerInnen zählen
auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien.
Wenn Flucht die einzige Möglichkeit
ist, Verfolgung und Unterdrückung zu entgehen, wollen wir gerne dafür sorgen,
dass sich diese Kinder bei uns willkommen und gut aufgehoben fühlen…….
Lehrerinnen
und Lehrer der Volksschule Bludenz-Mitte
Martine
Durig, Schulleiterin
Niemals
rechtfertigt das Gesetz Unmenschlichkeit
…… steht nicht in der
Tradition eines christlich abendländischen Europas, nicht in der Tradition Österreichs,
das als Vorwegnahme Europas über viele Jahrhunderte stets ein Konglomerat
verschiedenster Völker und Kulturen darstellte…….
Außerdem ist eine der
vornehmsten Aufgaben des Gesetzes, die Schwachen zu schützen. Nicht aber ist es
seine Aufgabe, als Rechtfertigung für Unmenschlichkeiten gegen Schwache
missbraucht zu werden.
D.I.C.
Christoph Stüttler – Tschagguns zum vollständigen Text
Ein
deutsches Kind
Rosina und
Willi Burtscher zum vollständigen Text
Danke
für euer Engagement
Ich
unterstütze die Anliegen der Plattform "Wir brauchen diese Kinder"!
Hubert
Feurstein - Feldkirch
Die Welt - EINE Heimat
Ich
unterstütze Ihr Anliegen,
weil die Welt nur EINE Heimat ist,
weil Kinder echte Weltbürger sind
und
weil wir sie darum schützen müssen,
egal wo sie sind.
Gibt
es ein Problem und wo liegt es, das verhindert, dass gut integrierte Familien
mit ihren Kindern für immer bei uns beheimatet
werden können? …. Mir
scheint, ein anonymes Geben ist einfacher als einem heimatlosen Menschen ohne
gesicherter Zukunft direkt in die Augen zu
sehen.
Rosina
Burtscher, Mundart-Autorin, Braz zum vollständigen Text
Die
seit Jahren in Österreich um Asyl bitten
…dass
vor allem die Kinder in ihrer neuen Heimat lernen und sich ausbilden dürfen…
Es wäre unmenschlich diese Personen nach Jahren in eine „fremde Heimatr“
zurückzuschicken ……
Herbert
und Annelies Gamon - Schruns zum vollständigen Text
Wir
unterstützen euer Anliegen!
Elisabeth
und Konrad Biedrawa, Schruns
Wünschen
euch, dass eure Plattform auch in politischen Kreisen sichtbare Spuren hinterlässt
….
eine sehr starke Initiative um uns Einheimischen klar zu machen was eigentlich
HEIMAT ist…. Ziel ist es auf alle Fälle ein gemeinsames interkulturelles
Miteinander unter dem Zeichen des respektvollen Umgangs der unterschiedlichen
Kulturen.
Brunhilde
und Herbert Fink, Nüziders zum vollständigen Text
Menschenunwürdige
Vorgangsweise mit meinem Gewissen nicht vereinbar
Als Kindergartenpädagogin habe auch
ich Kinder, denen die Abschiebung droht … . Ich persönlich habe nur die
besten Erfahrungen mit diesen Familien und glaube, dass wir alle friedlich
miteinander in diesem Land leben können.
Barbara Taudes,
Kindergartenpädagogin, Kindergarten Nüziders zum vollständigen Text
Pfarrgemeinderat
Schruns unterstützt Plattform
Der Pfarrgemeinderat der Pfarre Schruns befasste sich auf der Sitzung am 7. Juli 09 mit den Anliegen der Plattform <wir-brauchen-diese-kinder> für ein Bleiberecht dieser gut integrierten Flüchtlingskinder und ihrer Eltern. Alle Mitglieder bestätigten mit Unterschrift ihre volle Unterstützung für die Forderungen der Initiative.
Familie
Nrecaj – Flucht als einziger Ausweg
Pfarre
Herz-Mariä – Bludenz
Pfarrer Josef Bertsch, der Pfarrgemeinderat und der Kirchenrat setzen sich insbesonders für die gut integrierte katholische Familie Nrecaj aus dem Kosovo ein. 246 Bürgerinnen und Bürgern aus Bludenz, Bings, Radin, Stallehr bestätigen mit ihrer Unterschrift den dringenden Wunsch, dass diese Familie ein Bleiberecht erhält. Sie verstehen ihren Appell aber auch als Unterstützung „für alle Kinder und Familien in Vorarlberg, die ein ähnliches Schicksal und eine ähnliche Asylsituation wie diese Familie haben“.
Pfarrer
Josef Bertsch, Pfarrgemeinderat, Kirchenrat der Pfarre Herz-Mariä, Bludenz zum vollständigen Text
Werde
euer Anliegen in unsere Schule tragen
Soll
der Ort an dem du geboren bist, darüber entscheiden, ob du glücklich sein
darfst? - In meiner Klasse sitzen Kinder verschiedener Nationalität.
Sie lachen alle über die gleichen Witze, treiben
alle den gleichen Schabernack …
Astrid
Marte – VS-Lehrerin - Satteins zum vollständigen Text
AKS
- Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin
Deshalb
unterstützen wir das Engagement der Schrunserinnen und Schrunser
Die Leitung des
Vorarlberger Arbeitskreises für Vorsorge- und Sozialmedizin hat eine Unterstützungserklärung
für die Schrunser Plattform abgegeben.
„Aus therapeutischer
Sicht gefährdet eine Abschiebung dieser kriegsgeschädigten Familien die
Entwicklung und das Wohlbefinden der Kinder entscheidend.
Deshalb unterstützen wir
das Engagement der Schrunserinnen und Schrunser für den Verbleib dieser
Familien in Vorarlberg.“
Vielleicht
ist es darum so schwer
Es
ist uns gar nicht bewusst, welchen Schatz wir haben, in einem politisch ruhigen
Land leben zu dürfen.
Maria
Etlinger – Autorin - Nenzing zum vollständigen Text
Mit
Beharrlichkeit und Unbequem-Sein
Gerade
bei Menschen, die sich gut integriert haben und eine Bereicherung für ihre
Gemeinden sind, ist es vom menschlichen Standpunkt aus besonders unverständlich,
wenn sie abgeschoben werden sollen.
Belara
Zupan – Caritas Flüchtlingshilfe zum vollständigen Text
HTL-Rankweil:
84 Unterschriften für "Wir brauchen diese Kinder"
Bereits 84 Unterschriften liegen von Lehrern und Maturanten vor. Besonders erfreulich: die intellektuelle Jugend ist politisch interessiert setzt sich für eine menschwürdige Politik im Land ein!
Vielen
Dank an die HTL-Rankweil!
Wunden
der Kriegs- und Krisenerfahrungen heilen lassen
Unterstützungserklärung
des Vereinsvorstandes "Welt der Kinder"
Das
Engagement der Schrunserinnen und Schrunser setzt ein Zeichen der Hoffnung, das
wir in aller Deutlichkeit unterstützen möchten.
Gerhard
König und Carmen Feuchtner - Vereinsvorstand von „Welt der Kinder“
Er
gehört zu uns
und
ist aus unserer Schule nicht mehr wegzudenken. ….. Auch in unserer 3. Klasse
sitzt ein Flüchtlingskind aus Tschetschenien…… ist in die
Klassengemeinschaft voll aufgenommen. Für die Mitschüler ist er eine
Bereicherung.
Dir.
Gerda Morre und 17 Lehrpersonen aus der Volksschule Nüziders zum vollständigen Text
Den
Blick öffnen für Menschlichkeit
Die
Menschen, die sich an der Schrunser Plattform beteiligen, sind ein Stück weit
"prophetische" Stimmen, die den Blick öffnen für Menschlichkeit und
vielleicht auch für globale-soziale Gerechtigkeit.
Josef
Fersterer – Caritas Vorarlberg
zum vollständigen Text
Unmenschlich,
unchristlich und eines zivilisierten Staates unwürdig
Es geht um Kinder und um die Zukunft
dieser Kinder! …. Es darf einfach nicht sein, dass diese Kinder nach mehreren
Jahren, die sie hier gelebt haben,
weggeschickt werden. Wir finden das unmenschlich, unchristlich und eines
zivilisierten Staates unwürdig…… Für mich ist diese Initiative ein
besonderes Anliegen, weil ich selbst ein Flüchtling bin.
Eleonore Schönborn
- Schruns
Jeder
Mensch kann zum Flüchtling werden.
Es ist eine Schande, wenn
in Wohlstandsgesellschaften die Bürokratie über das Menschsein gestellt wird.
Die Schrunser Plattform "Wir brauchen diese Kinder" zeigt, dass es
immer wieder Menschen gibt, die sich trotz Hürden nicht von ihrem Engagement für
Mitmenschen in Not abhalten lassen. Jeder Erwachsene und jedes Kind braucht
Chancen um in Würde und ohne Angst leben zu können.
Susanne
Ammann – Beratungslehrerin – Bludenz
Eine
mutige Stellungnahme
Ich möchte mich bei den
Initiatoren der Plattform herzlich bedanken und möchte sie auch unterstützen.
Besonderen Dank an Bürgermeister Erwin Bahl für seine mutige Stellungnahme.
Elisabeth
Piske - Schruns
Der
Umgang mit Flüchtlingen
sagt
viel aus über den humanen und demokratischen Reifegrad einer Gesellschaft….
die Bereicherung, die Österreich durch Asylsuchende erfährt, in den Fokus
nehmen und nicht wie bisher die Bedrohung unserer ökonomischen und sozialen
Standards
Christian
Hörl - Lauterach zum vollständigen Text
Das
kann´s nicht sein
Diese
Menschen kommen in ein fremdes Land und müssen ihre Existenz total
umstellen…. Und nun passiert ihnen das Schlimmste was nur passieren kann. Sie
sollen wieder die gleiche Misere mitmachen…..
Mario
Haid - Stv. Leiter des AMS Feldkirch zum vollständigen Text
Es
ist Gut, wenn wir FÜR etwas sind
Es
ist die Bitte, dass ebensolche InstiTUTionen tatsächlich Herzenswege frei
machen, zum Wohle für alle Beteiligten…. LEBEN wir einfach MIT der Vielfalt.
Margareta
Bergauer - Nüziders zum vollständigen Text
Von
der Verteidigung des christlichen Abendlandes
Die
Schreibtischtäter sprechen von der
Verteidigung des christlichen Abendlandes und wissen nicht, dass mangelndes Einfühlungsvermögen
ein Hauptmerkmal von Barbarei ist.
Dr. Leo
Haffner – Autor und Kulturschaffender – Dornbirn zum vollständigen Text
Wenn
die Flucht ein Ende haben könnte
„Da
stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten."
(Mt 2, 13-14) - und es ist schön, dass Maria Rast in Schruns den
Asylwerberinnen und -werbern eine Ruhepause gönnt - viel schöner wäre es
aber, wenn die Flucht ein Ende haben könnte
Dr. Andreas Rudigier – Leiter der
Montafoner Heimatmuseen / Obmann des Heimatschutzvereins Montafon zum vollständigen Text
Ich
bin sehr für Eure Initiative
und hoffe, dass sie für diese betroffenen Kinder nützlich sein wird.... aus der Landespolitik waren gestern im TV diesbezüglich "harte und eiskalte Worte" zu hören...
Mit guten Wünschen für viel Kraft und .Ausdauer für Euer Vorhaben
und vielen sommerlichen Grüßen
aus Lech
Angelika Stark
Bravo
für diese Initiative
Es
ist schön zu hören, dass es doch noch etwas anderes im Montafon gibt als sture
Montafoner :-)). Offensichtlich ist es in unserer Wohlstandsgesellschaft nicht
opportun für sich und seine Familie ein besseres Leben zu wünschen. Mit der
Verschärfung des Asylgesetzes wird das nur noch deutlicher. Vielleicht sollte
man unser liebe Ministerin Fekter einmal probeweise in so eine Situation
bringen, dann denkt sie danach vielleicht anders. Leider denken die Herrn und
Frau Politiker halt nur an sich und ihre Stimmen und so ist ihr Horizont
die nächste Legislaturperiode. Darum weiter so - und zeigt ihnen die
verbalen Zähne!!
Guntram
aus Vandans
Von
einem Tag auf den anderen aus der Gemeinschaft herausgerissen
Für
alle Beteiligten ist dieser Zustand frustrierend und Kräfte raubend!
Wir
investieren in diese Kinder viel Zeit und Energie, weil wir mithelfen möchten,
dass sie eine faire Chance bekommen.
Kerstin
Moll und Claudia Wehinger – Lehrerinnen an der Volksschule Schruns zum vollständigen Text
Weil
er immer hilfsbereit ist
Es
ist toll, dass Ismaijl mit mir in die Klasse geht….
Mitschülerinnen
und Mitschüler der 2b Klasse – Volksschule Schruns zum vollständigen Text
Sich
dagegen stemmen
Um
so wichtiger ist es, wenn sich Initiativen bilden, die sich dagegen stemmen,
dass Menschen - und vor allem Kinder! - zurück ins Elend gestoßen werden.
Werner
Bundschuh - Obmann der Johann-August-Malin-Gesellschaft zum vollständigen Text
Ich
erlebe hautnah mit
G.
schaut mich mit großen, angsterfüllten Augen an, sie kann nicht mehr schlafen,
nicht mehr essen, ist total abgemagert vor Angst und Sorge um ihre Familie.
Sofia
Kleboth – St. Gallenkirch zum vollständigen Text
was
UNS r(R)echt wäre
….
muss man sich nur fragen, was UNS r(R)echt wäre, wenn WIR in eine solche Lage
geraten würden……
Birgit
Rietzler – Autorin – Au (Bregenzerwald)
Bestmögliche
Chance
Auch ich bin der Meinung,
dass man jedem Kind die bestmögliche Chance auf ein geglücktes Leben geben
sollte.
Jytte Dünser
– Frastanz
Beheimatung
der Schrunser Asylantenkinder.
Fremd sein heißt,
in der Fremde,
ausgegrenzt,.
verängstigt,
gedemütigt,
zu wissen:
„Ich bin Gast“
Gast sein,
bedeutet Achtung,
Heimat,
Integration.
Statt Tränen,
dankbare Kinderaugen.
Egon Moser
– Dornbirn
Weiterleiten
Ich
bin ein großer Fan eures Tuns, deshalb könnt ihr natürlich meinen Namen dazu
setzen! Ich werde euer Anliegen an Bekannte und Verwandte weiterleiten!
Angelika
Wittwer – Schruns
Nicht
gerecht
unlängst
wurde in einer fernsehsendung mitgeteilt, dass bei den aufnahmemodalitäten
für asylanten unter anderem ein fester wohnsitz und eine feste arbeit verlangt
wird, was ja bei asylwerbern gar nicht möglich ist. sind diese gesetzgebungen lückenhaft
oder gewollt? auf jeden fall nicht gerecht!
Hildegard
Unterweger – Künstlerin – Satteins
Weiter
so!
Sensationelle
Initiative! Weiter so! Wie steht es derzeit?
MMag.
Michael Kasper – St. Gallenkirch
Es
ist Zeit, zu teilen
Wie
willst du wissen, wie sich karger Boden müht um karge Blüten?
Maria-Luise
Altrichter – Autorin - Zwischenwasser zum vollständigen Text
Da bleiben und unsere Kultur bereichern
Ich bin dafür, dass diese
Kinder da bleiben können und unsere Kultur bereichern, beziehungsweise uns
Kapitalisten wieder beibringen, was Menschlichkeit sein kann, die wir über all
unsere Habsucht nach immer mehr schon längst verloren haben. Ich bin stolz auf
eure Opferbereitschaft.
Christa
Hutter – Autorin - Lochau
Gesetze
von Menschen für Menschen?
Als
Therapeutin werde ich auch mit Flüchtlings-Schicksalen konfrontiert
und frage mich immer wieder, was ein Mensch noch alles durchmachen muss, um
endlich Zuflucht und Sicherheit erfahren zu dürfen.
Sabine
Vonier - Ergotherapeutin und Mama
– Schruns
Der
frappante Widerspruch von politischer Praxis und Sonntagsreden
…..
damit zumindest die von ihr betreuten Flüchtlinge einer gesicherten Zukunft
entgegen sehen können ….
Dr.
Werner Dreier - Bregenz zum vollständigen Text
Wovor
haben die Politiker Angst?
Vor
den Kindern? … Oder vor den lauten Schreien einiger weniger?
Martin
Vonier - Programmier /dzt. Vater in Karenz - Schruns
zum vollständigen Text
Die
Diesseitigkeit des Christentums ist gefragt
„Wo
Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ …jetzt ist Hilfe
gefordert …
MMag.
Kurt Bereuter – Obmann des Kulturforums Bregenzerwald – Alberschwende
zum vollständigen Text
Wo
Sündenbocktaktik hinführt
Eine
Gesellschaft die Problemlösungen im Gegeneinander, statt im Miteinander sucht,
Feindschaft sät, wird keinen Frieden ernten.
Elisabeth
Marx – Autorin – Götzis
zum vollständigen Text
Eine
hoffnungsvolle Stimme für ein menschliches Miteinander
…mutig
und beherzte Initiative braucht unsere ganze Unterstützung ….
Brigitte
Walk – Schauspielerin und Theaterpädagogin - Feldkirch
zum vollständigen Text
Integration:
gemeinsame Ziele verfolgen
Kinder, die kein Wort Deutsch konnten, die schüchtern und etwas verlassen
am Spielfeldrand standen und mitmachen wollten, wurden in die Mannschaft
genommen.
Manfred Habit – Fußballtrainer
- Tschagguns zum vollständigen Text
Ermutigend und befreiend
Es ist ermutigend
und befreiend solche Stimmen aus der Zivilgesellschaft zu hören. Es freut mich
sehr, dass es solchen Menschen gibt, die in der aktuellen befremdenden
Situation nicht tatenlos zusehen und
schweigen wollen………..
Mag. Lázló
Gyarmathy, Psychologe beim aks, Bürs
zum vollständigen Text
Großer Handlungsbedarf besteht
…. verfolge mit
Sorge, dass sich die Fremdenrechtssituation nicht verbessert sondern weiter
verschlechtert……
Herbert
Pruner, Bürs zum vollständigen Text
Mich bedanken
….. mich bedanken
für Ihren Mut, öffentlich klar im Sinne der Mitmenschlichkeit zu sprechen.
Ewald
Th. Müller, Zwischenwasser zum
vollständigen Text
Spricht mir aus dem Herzen
…… spricht mir
voll aus dem Herzen, und ich kann alles nur unterstreichen und unterschreiben.
Elmar
Simma, Caritas-Seelsorger zum vollständigen Text
Danke für die Information
………….herzliche
Gratulation zum Beitrag und zur Bürgerinitiative ….
Josef
Fersterer, Caritas-Mitarbeiter zum vollständigen Text
Tut ungemein wohl
………. dass es
Menschen wie euch gibt, die sich für die Asylsuchenden engagieren und für
Menschlichkeit und Vernunft ein Zeichen setzen.
Karin Fritz, Bludenz zum
vollständigen Text
Der krankmachende Aspekt des
Arbeitsverbotes
…………. Der
krankmachende Aspekt des Arbeitsverbotes -physisch und psychisch -
erschüttert mich in meiner Arbeit besonders.
Dr.
Alexandra Steininger, Gemeindeärztin Tschagguns zum vollständigen Text
Hoffen auf ein Osterwunder
……….. Hoffe
natürlich wir wie Ihr und alle dieser der Politik ausgelieferten Familien, auf
ein großes Osterwunder
Klaus
R., Hohenems zum vollständigen Text
Asylwerber leben dank Asylgesetz
menschenunwürdig!
Fazit: Asylwerber
leben dank Asylgesetz menschenunwürdig! Österreich verstößt damit gegen mehrere
Menschenrechte. Damit nicht genug. Es wird auch noch gegen unschuldige Menschen
gehetzt – und das von obersten Stellen.
Mag.
Maria Rodewald, Koblach zum vollständigen Text
Keine Belastung sondern Bereicherung
…………… dass viele
später auf eigenen Füßen stehen können und keine Belastung, sondern
Bereicherung sind.
Dr. Eva-Maria Mòzes-Balla zum vollständigen Text
Dank für mutige Äußerungen
Sehr geehrter Herr
Bürgermeister Bahl,
vielen Dank für
Ihre mutigen Äußerungen im ORF.
Gottfried
Winkel, Bezau
Mit Herz und Rückgrad
Sie haben es
geschafft, dass ich nach Ihrer Aussage seit langer Zeit wieder einmal gerne
Vorarlbergerin und Österreicherin bin ohne mich zu schämen….. und ein Teil
meiner Familie durch Menschen umgekommen ist, die Gesetze nicht hinterfragt
haben.
Renate
Häfele, Röthis zum vollständigen Text
Die
Hoffnung fast aufgegeben
………. die Hoffnung fast aufgegeben, zu denken, dass es doch Politiker
geben müsste die über die parteipolitischen Grenzen hinausschauen.
Jane
Hollerbach-Drijsen, St. Gallenkirch zum vollständigen Text
Wie diese Kinder leiden
Frau Minister,
Herr Bundeskanzler, was denken Sie sich dabei? Wir müssen etwas tun, damit so
was nicht stattfindet.
Ernst
Krimbacher, Bludenz zum vollständigen Text
Wenn ich etwas tun
kann
ich habe die infos gerne weiter geleitet, in meinem
freundes-, bekannten- und berufskreis
MMag.Fend Stefan, Pädagoge, Gewaltberater/
Gewaltpädagoge, IfS-Familienarbeit Bludenz. zum vollständigen Text
Teilen sie uns Ihre
Ansicht mit. Schreiben Sie uns bitte.
Dass
wir nicht an ihrer Stelle stehen, ist nicht unser Verdienst,
sondern
reine Gnade
Als ich das erste Mal
davon hörte, hat es mich sehr berührt, welcher Pein diese leidgeplagten
Menschen in ihrer erhofften neuen Heimat ausgesetzt werden. Gefreut hat
mich auch sehr, dass die Montafoner Bevölkerung ihnen vielfach sehr wohlwollend
und vorurteilsfrei begegnet.
Christiane Seilern -
Schruns
Ich freue mich, dass ich endlich Kontakt bekommen habe zu Ihrer unterstützenden
Aktion. Als ich das erste Mal davon hörte, hat es mich sehr berührt, welcher
Pein diese leidgeplagten Menschen in ihrer erhofften neuen Heimat ausgesetzt
werden. Gefreut hat mich auch sehr, dass die Montafoner Bevölkerung ihnen
vielfach sehr wohlwollend und vorurteilsfrei begegnet.
Daß wir nicht an ihrer Stelle stehen, ist nicht unser Verdienst, sondern reine
Gnade. So sehe ich es als einen ganz einfachen Akt der Nächstenliebe, hilfreich
nach meinen Möglichkeiten beizutragen. Ganz konkret möchte ich z. B. in meiner
kunsttherapeutischen Praxis an Nachmittagen mit den Kindern und an Abenden
mit den Frauen malen in Form von Arno Sterns (siehe www.arnostern.com )
Ausdrucksmalen. Ich stelle dabei Arbeitsmaterial und - kleidung zur Verfügung.
Christiane Seilern, Schruns
Tun
wir uns die Schande dieser Ausweisung nicht an
…… dass Kinder, die an
allen politischen Zeitläufen unschuldig sind, ausgewiesen werden, dann fragt
man sich, ob sich in unserem Land in den letzten Jahrzehnten überhaupt etwas geändert
hat. Diese Kinder werden nicht heimgeschickt, denn ihr Daheim ist hier……
Adolf
Vallaster – Autor - Mäder
Danke dass ihr euch so für diese Kinder einsetzt.
Wenn man das Buch von Leo Haffner über Elmar Grabherr und seine Zeit liest und dann erfährt, dass Kinder, die an allen politischen Zeitläufen unschuldig sind, ausgewiesen werden, dann fragt man sich, ob sich in unserem Land in den letzten Jahrzehnten überhaupt etwas geändert hat. Diese Kinder werden nicht heimgeschickt, denn ihr Daheim ist hier. Diese Kinder werden, wie einst Hagar mit ihrem Sohn Ismael in die Wüste geschickt. Aber Probleme werden nicht gelöst, in dem man nachträglich einen Mythos dafür erfindet. Tun wir uns die Schande dieser Ausweisung nicht an.
Adolf Vallaster – Autor -
Mäder
Sie
müssen an den Ort zurück, wo sie traumatisiert wurden.
Dort haben
sie kein Zuhause, keine Arbeit, keinen Kontakt mehr. Sie sind Ausgestoßene.
Dort erwartet sie sogar das Gefängnis, weil sie politische Flüchtlinge sind.
Annelies
und Hermann Rudigier - Schruns
Wie
unmenschlich man Gesetze vollziehen kann, haben wir erst vor kurzem erlebt.
So einfach
ist es: ein Schreiben an die Familie -
Eltern und 2 Kleinkinder: Ihr müsst das Land verlassen, ihr werdet abgeschoben!
Niemand
von diesen Bürokraten interessiert sich, wie sich die Familie hier in Österreich
integriert hat, was sie unternommen hat, um sich zu integrieren.
Sie müssen
an den Ort zurück, wo sie traumatisiert wurden. Dort haben sie kein Zuhause,
keine Arbeit, keinen Kontakt mehr. Sie sind Ausgestoßene. Dort erwartet sie
sogar das Gefängnis, weil sie politische Flüchtlinge sind.
Annelies
und Hermann Rudigier - Schruns
Ein
Leben in Unsicherheit und Angst ist unwürdig!
Die Volksschule
Bludenz-Mitte setzt sich schon lange für Vielfalt, Toleranz und ein verständnisvolles
Miteinander ein. Schon immer besuchten SchülerInnen aus vielen Nationen und mit
sehr unterschiedlichen Muttersprachen unsere Schule. Zu unseren SchülerInnen zählen
auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien.
Wenn Flucht die einzige Möglichkeit
ist, Verfolgung und Unterdrückung zu entgehen, wollen wir gerne dafür sorgen,
dass sich diese Kinder bei uns willkommen und gut aufgehoben fühlen…….
Lehrerinnen
und Lehrer der Volksschule Bludenz-Mitte
Martine
Durig, Schulleiterin
Ein Leben in Unsicherheit
und Angst ist unwürdig!
Die Volksschule
Bludenz-Mitte setzt sich schon lange für Vielfalt, Toleranz und ein verständnisvolles
Miteinander ein. Schon immer besuchten SchülerInnen aus vielen Nationen und mit
sehr unterschiedlichen Muttersprachen unsere Schule. Zu unseren SchülerInnen zählen
auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien.
Wenn Flucht die einzige Möglichkeit
ist, Verfolgung und Unterdrückung zu entgehen, wollen wir gerne dafür sorgen,
dass sich diese Kinder bei uns willkommen und gut aufgehoben fühlen. Einige Flüchtlingsfamilien
fanden hier in Bludenz ein neues Zuhause. Die Kinder besuchen unsere Schule und
hoffen auf eine gesicherte Zukunft.
Mit Sorge beobachten wir
allerdings die politischen Entwicklungen in diesem Bereich und spüren bei den
Betroffenen Verunsicherung und Angst. Menschen können sich nur dann in eine
neue Gesellschaft einfinden und mit Erfolg lernen, wenn sie Sicherheit und
Geborgenheit erfahren. So lange diese Familien jederzeit damit rechnen müssen
abgeschoben zu werden und auch keine Erwerbsmöglichkeiten haben, ist eine
Eingliederung denkbar schwierig.
Wir sind daher sehr froh
darüber, dass es Menschen gibt, die sich für diese Familien engagieren, wie
die Plattform „Wir brauchen diese Kinder“ und unterstützen aus voller Überzeugung
diese Initiative. Wir hoffen, dass die politisch verantwortlichen Personen
restriktive Maßnahmen überdenken und im Sinne von Menschlichkeit und sozialer
Verantwortung ihre Entscheidungen treffen.
Lehrerinnen und Lehrer der
Volksschule Bludenz-Mitte
Martine Durig,
Schulleiterin
Niemals
rechtfertigt das Gesetz Unmenschlichkeit
…… steht nicht in der
Tradition eines christlich abendländischen Europas, nicht in der Tradition Österreichs,
das als Vorwegnahme Europas über viele Jahrhunderte stets ein Konglomerat
verschiedenster Völker und Kulturen darstellte…….
Außerdem ist eine der
vornehmsten Aufgaben des Gesetzes, die Schwachen zu schützen. Nicht aber ist es
seine Aufgabe, als Rechtfertigung für Unmenschlichkeiten gegen Schwache
missbraucht zu werden.
D.I.C.
Christoph Stüttler – Tschagguns
Sehr geehrter Herr
Landeshauptmann! Sehr geehrter Herr Landesrat!
Gestern wurde abends Herr
K. von der Polizei abgeholt. ….. ist dort – wie vermutlich bekannt ist - bei
seiner Rückkehr an Leib und Leben bedroht. Ich nehme diese unmenschliche Untat
vorerst unter größtem Protest zu Kenntnis. Wenn gewisse Elemente der
Staatsgewalt meinen, unter gesetzlichem Vorwand sich unmenschliche Untaten
erlauben zu können, schmälert das die Untat der Staatsgewalt nicht!
………
Sehr geehrter Herr
Landeshauptmann, zunehmend schäme ich mich für dieses und ähnliches in
unserer Heimat Vorgefallenes. Diese Aktion steht nicht in der Tradition eines
christlich abendländischen Europas, nicht in der Tradition Österreichs, das
als Vorwegnahme Europas über viele Jahrhunderte stets ein Konglomerat
verschiedenster Völker und Kulturen darstellte. Unsere Ahnen, die unter Ähnlichem
litten, drehen sich im Grabe um: Es erinnert und schließt zu sehr an jenes
finstere Kapitel unserer Vergangenheit an. Niemals hätten wir geglaubt, dass in
unserem Land wieder bedauernswerte Menschen / unsere Freunde vom ‚Abholen’
bedroht sein würden.
Gerne haben wir die
Tschechen und Slowaken, die Südtiroler, die Ungarn aufgenommen. In dieser
ehrenwerten, ja selbstverständlichen Tradition sollten wir stehen – und der
finstere Teil unserer Vergangenheit verpflichtet zusätzlich noch über Anstand,
Menschlichkeit und Christlichkeit hinaus.
Diese zentrale Frage müssen
wir öffentlich ein für allemal beantworten: Steht das Gesetz über der
Menschlichkeit? Ja oder nein?
Die Antwort sollte klar
sein. Verabsolutiert wird Gesetz nur da, wo weder Humanität noch religiöser Rückhalt
dem Gesetz jenen Stellenwert geben, den es verdient. Außerdem ist es eine der
vornehmsten Aufgaben des Gesetzes, die Schwachen zu schützen. Nicht aber ist es
seine Aufgabe, als Rechtfertigung für Unmenschlichkeiten gegen Schwache
missbraucht zu werden.
Auch im Namen aller
Menschen die damals unter jenen litten, die ‚Gesetz und Vorschrift’ auf das
Furchtbarste befolgten, protestiere ich gegen solchen Untaten. Es sollte uns für
alle Ewigkeit gelehrt haben, Gesetz nicht zu verabsolutieren. Es ist nicht
absolut! Niemals rechtfertigt es Unmenschlichkeit!
Wir sind nicht
Nazi-Deutsch-Österreich, noch nicht, aber es gibt Parallelen, wir haben sie in
Ansätzen selbst im Sommer erlebt. Und es gibt Parallelen zur damaligen Schweiz,
die sich allmählich zu schämen beginnt für die Zurückweisung von Flüchtlingen,
die sie damals wie wir heute einem ungewissen, teilweise tödlichen Schicksal überließen.
Und letztgenannte Verbrechen beging eine Paradedemokratie strikt nach Gesetz.
Unser Land ist wegen
einiger Asylanten (vermutlich im Promillebereich der Bevölkerung), die wir
herzlich bei uns aufnehmen möchten, nicht wirtschaftlich bedroht. Sie ist
umgekehrt furchtbar bedroht durch solche Untaten, die einen eklatanten
moralischen Verfall markieren. Unsere Stärke waren unsere Vorarlberger
Tugenden, die, wie ich vielfach beobachten musste, in den letzten Jahren massiv
litten. …… Diese Menschen sind – indem man sie ins Land ließ, sie um ihre
Integration bat – unsere Mitbürger und Nächsten geworden. Ihre Ausweisung
ist gleichermaßen ein Verbrechen gegen sie wie gegen uns!
D.I. Christoph Stüttler - Tschagguns
Aus
Meran bekommen wir eine Ansichtskarte:
An
die
Plattform
WIR-BRAUCHEN-DIESE-KINDER
Ihr
Lieben,
bevor
unser Urlaub zu Ende geht, möchten wir euch noch einen berührenden Text, den
wir in einer Kirche entdeckt haben, senden.
Ein
deutsches Kind
ein
türkisches Kind
ein
keniatisches Kind
ein
chinesisches Kind
drücken
beim Spielen
die
Hände in Lehm.
Nun
geh und sag
welche
Hand
ist
von wem?
Schritt für Schritt
aufeinander zugehen! Einen lieben Gruß und alles Gute für euch
Rosina und Willi Burtscher
Wie
wunderbar wäre es zu sagen: Bleibt
da!
Gibt es ein
Problem und wo liegt es, das verhindert, dass gut integrierte Familien mit ihren
Kindern für immer bei uns beheimatet werden
können? …. Mir scheint, ein
anonymes Geben ist einfacher als einem heimatlosen Menschen ohne gesicherter
Zukunft direkt in die Augen zu
sehen.
Rosina
Burtscher, Mundart-Autorin, Braz
Was haben wir dazugelernt?
Nicht viel,
könnte man meinen. Dabei denke
ich an das Schicksal der
Flüchtlingsfamilien in Schruns. Niemand verlässt die Heimat, wenn die
Existenz gesichert scheint.
Unter diesen Familienmitgliedern befinden sich
keine Abenteurer.
Ich frage
mich, dürfen nur Akademiker, Stars oder Sportsgrößen aus anderen Ländern
unsere Heimat, die Sicherheit und Zukunft bietet,
für sich in Anspruch nehmen ?
Gibt es ein Problem und wo
liegt es, das verhindert, dass gut integrierte Familien mit ihren Kindern für
immer bei uns beheimatet werden können?
Wer sieht die Angst,
das lähmende Gefühl der Machtlosigkeit und des Ausgeliefert-Seins
dieser Menschen?
Unsere
Altkleidersäcke stehen haufenweise
am Straßenrand. Die Anzahl
der Benefizveranstaltungen nehmen jährlich und
ganz besonders zur Weihnachtszeit
unaufhaltsam zu. Die Hilfsorganisationen reden mit Stolz vom
spendenfreudigen Österreich. Die
verdorbenen Lebensmittel beweisen es täglich, dass es uns gut – zu gut?
-geht.
Davon
können diese Leute aus ihren notleidenden Herkunftsländern nur träumen.
Mir scheint, ein anonymes Geben ist einfacher als einem heimatlosen Menschen
ohne gesicherter Zukunft direkt in die Augen
zu sehen.
Unsere Heimat soll auch
euere Heimat sein !
Ich denke und vertraue
darauf, dass die vielen fleißigen
Helfer in Schruns auch weiterhin ihr Gutes zum Gelingen dieser leidvollen Sache
bis zu einem guten Ende beitragen
werden.
Wie leicht könnte
passieren, dass wir uns eines Tages für unser Tun, unsere Entscheidungen, aber
auch für unser Unterlassen entschuldigen müssen.
Auch für unsere Politiker
und deren Denkmuster …?
Rosina Burtscher
Die
seit Jahren in Österreich um Asyl bitten
…dass
vor allem die Kinder in ihrer neuen Heimat lernen und sich ausbilden dürfen…
Es wäre unmenschlich diese Personen nach Jahren in eine „fremde Heimatr“
zurückzuschicken ……
Herbert
und Annelies Gamon - Schruns
Wir
unterstützen das große Anliegen, dass diese Menschen, die seit Jahren in Österreich
um Asyl bitten hier bei uns bleiben dürfen; dass
vor allem die Kinder in ihrer neuen Heimat lernen und sich ausbilden dürfen;
dass gleichwertige Menschen in Österreich werden können - und sind.
Keiner
dieser Menschen hat seine Heimat freiwillig verlassen - und schon gar nicht
haben sie an der jetzigen Situation schuld. Wir und die Behörden in Österreich
haben Schuld daran, dass wir nicht im Stande sind ein Asylverfahren innerhalb
von einem halben bis zu einem Jahr abzuwickeln. Es wäre unmenschlich diese
Personen nach Jahren in eine "fremde Heimat" zurückzuschicken.
Herbert
und Annelies Gamon
Wünschen
euch, dass eure Plattform auch in politischen Kreisen sichtbare Spuren hinterlässt
….
eine sehr starke Initiative um uns Einheimischen klar zu machen was eigentlich
HEIMAT ist…. Ziel ist es auf alle Fälle ein gemeinsames interkulturelles
Miteinander unter dem Zeichen des respektvollen Umgangs der unterschiedlichen
Kulturen.
Brunhilde
und Herbert Fink, Nüziders
Wir
finden eure Aktion eine sehr starke Initiative um uns Einheimischen klar zu
machen was eigentlich HEIMAT ist. Wir sehen es als unsere Pflicht MENSCHEN, die
dieses Gefühl der Sicherheit, der Möglichkeit nach Ausbildung, der
Nachbarschaftshilfe derzeit nicht selbst durch ihr Herkunftsland erleben dürfen,
unterstützen zu müssen.
Wir
wünschen euch, dass eure Plattform auch in politischen Kreisen sichtbare Spuren
hinterlässt. Ziel ist es auf alle Fälle ein gemeinsames interkulturelles
Miteinander unter dem Zeichen des respektvollen Umgangs der unterschiedlichen
Kulturen.
Brunhilde
und Herbert Fink
Menschenunwürdige Vorgangsweise mit meinem
Gewissen nicht vereinbar
Als Kindergartenpädagogin
habe auch ich Kinder, denen die Abschiebung droht … . Ich persönlich habe nur
die besten Erfahrungen mit diesen Familien und glaube, dass wir alle friedlich
miteinander in diesem Land leben können.
Barbara Taudes,
Kindergartenpädagogin, Kindergarten Nüziders
Als Kindergartenpädagogin habe auch ich
Kinder, denen die Abschiebung droht, in meinem Kindergarten in Betreuung. Oft
weiß man gar nicht über die Problematik der betroffenen Familien Bescheid und
ich war sehr bestürzt zu erfahren, wie diese Abschiebungen praktiziert werden.
Ich persönlich habe nur die besten Erfahrungen mit diesen Familien und glaube,
dass wir alle friedlich miteinander in diesem Land leben können. Diese
menschenunwürdige Vorgangsweise kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren
und ich hoffe sehr, dass die zuständigen Politiker auch ein Gewissen haben!
Ich wünsche mir, und den vor allem den
betroffenen Familien, dass schnell eine akzeptable Lösung gefunden wird und
diese Familien hier in Vorarlberg- in ihrer neuen Heimat- bleiben können!
Barbara Taudes
Familie
Nrecaj – Flucht als einziger Ausweg
Pfarre
Herz-Mariä – Bludenz
Pfarrer
Josef Bertsch, der Pfarrgemeinderat und der Kirchenrat setzen sich insbesonders
für die gut integrierte katholische Familie Nrecaj aus dem Kosovo ein. 246 Bürgerinnen
und Bürgern aus Bludenz, Bings, Radin, Stallehr bestätigen mit ihrer
Unterschrift den dringenden Wunsch, dass diese Familie ein Bleiberecht erhält.
Sie verstehen ihren Appell aber auch als Unterstützung „für alle Kinder und
Familien in Vorarlberg, die ein ähnliches Schicksal und eine ähnliche
Asylsituation wie diese Familie haben“.

Werde
euer Anliegen
in unsere Schule tragen
Soll der Ort an
dem du geboren bist, darüber entscheiden, ob du glücklich sein darfst? - In
meiner Klasse sitzen Kinder verschiedener Nationalität.
Sie lachen alle über die gleichen Witze, treiben
alle den gleichen Schabernack …
Astrid
Marte – VS-Lehrerin - Satteins
An alle,
denen Gerechtigkeit Asylsuchenden gegenüber wichtig ist!
Als Lehrerin berührt mich vor allem das Schicksal der Flüchtlingskinder. Wenn
ihre Mütter und Väter kein Bleiberecht, keine Arbeit, kein Menschenrecht
bekommen, sind sie - die Kinder - das letzte und schwächste Kettenglied. Soll
der Ort an dem du geboren bist, darüber entscheiden, ob du glücklich sein
darfst? Mir scheint, uns geht es so gut, dass wir schon fast auf die Solidarität
vergessen haben.
In meiner Klasse sitzen Kinder verschiedener Nationalität.
Sie lachen alle über die gleichen Witze, treiben alle den gleichen Schabernack.
Sie weinen alle gleich, wenn es Streit gibt und wenn die Noten schlecht
ausfallen.
Sie hören alle gern Lob und haben alle gern nicht zu viel Hausaufgabe. Gefühle
sind weder "österreichisch" noch "ausländisch"!
Ich werde euer Anliegen in unsere Schule tragen, wünsche euch viel Erfolg und
den entscheidenden Politikern Vernunft und Herz!
Astrid Marte
AKS
- Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin
Deshalb
unterstützen wir das Engagement der Schrunserinnen und Schrunser
Die Leitung des
Vorarlberger Arbeitskreises für Vorsorge- und Sozialmedizin hat eine Unterstützungserklärung
für die Schrunser Plattform abgegeben.
„Aus therapeutischer
Sicht gefährdet eine Abschiebung dieser kriegsgeschädigten Familien die
Entwicklung und das Wohlbefinden der Kinder entscheidend.
Deshalb unterstützen wir
das Engagement der Schrunserinnen und Schrunser für den Verbleib dieser
Familien in Vorarlberg.“
AKS Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin
Unterstützungserklärung
Kriege wie im Kosovo oder Tschetschenien hinterlassen Traumata bei allen
Betroffenen. Kinder sind davon noch weitaus stärker betroffen als Erwachsene.
Eine Behandlung und Therapie dieser seelischen Wunden ist mindestens genauso
wichtig wie die Heilung von körperlichen Verletzungen. Einige Kinder dieser
Familien erhalten in den aks Kinderdiensten dringend benötigte Therapien, um
das Erlebte langsam verarbeiten zu können.
Die andauernde Unsicherheit und die drohenden Abschiebung dieser Familien
aus dem Kosovo, Tschetschenien, Georgien und anderen Ländern erschwert einen
erfolgreichen Therapieverlauf und führt bei Eltern und Kindern oftmals zu
erneuten Traumatisierungen. Aus therapeutischer Sicht gefährdet eine
Abschiebung dieser kriegsgeschädigten Familien die Entwicklung und das
Wohlbefinden der Kinder entscheidend.
Deshalb unterstützen wir das Engagement der Schrunserinnen und Schrunser
für den Verbleib dieser Familien in Vorarlberg.
aks Sozialmedizin GmbH
Vielleicht
ist es darum so schwer
Es
ist uns gar nicht bewusst, welchen Schatz wir haben, in einem politisch ruhigen
Land leben zu dürfen.
Maria
Etlinger – Autorin - Nenzing
Vielleicht
ist es darum so schwer
Es
ist uns gar nicht bewusst, welchen Schatz wir haben, in einem politisch ruhigen
Land leben zu dürfen.
Der
Begriff "Heimat" ist für uns selbstverständlich, beziehungsweise
wird er zum Teil gar nicht mehr wahrgenommen. Vielleicht ist es darum so schwer,
uns in diese Menschen hineinzufühlen.
Heimat
ohne
Rosen
ohne
Süße
ohne
Lieder
Heimat
Angst
Blut
Chaos
und
doch
Heimat
Maria Etlinger
Mit
Beharrlichkeit und Unbequem-Sein
Gerade
bei Menschen, die sich gut integriert haben und eine Bereicherung für ihre
Gemeinden sind, ist es vom menschlichen Standpunkt aus besonders unverständlich,
wenn sie abgeschoben werden sollen.
Belara
Zupan – Caritas Flüchtlingshilfe
Ich
habe die allergrößte Hochachtung vor den Menschen der Schrunser Plattform, die
sich dafür einsetzen, dass Menschen, die aus ihren Ländern flüchten mussten
und bei uns einen Platz zum Leben gefunden haben, diese neue Heimat nicht auch
wieder verlieren.
Gerade
bei Menschen, die sich gut integriert haben und eine Bereicherung für ihre
Gemeinden sind, ist es vom menschlichen Standpunkt aus besonders unverständlich,
wenn sie abgeschoben werden sollen.
Ihr macht mit großem
Engagement, mit Beharrlichkeit und Unbequem-Sein auf dieses Problem aufmerksam
und ich habe mit euch die Hoffnung, dass euer Einsatz Erfolg haben wird.
Belara Zupan – Caritas Flüchtlingshilfe
Wunden
der Kriegs- und Krisenerfahrungen heilen lassen
Unterstützungserklärung
des Vereinsvorstandes "Welt der Kinder"
Das
Engagement der Schrunserinnen und Schrunser setzt ein Zeichen der Hoffnung, das
wir in aller Deutlichkeit unterstützen möchten.
Gerhard König
und Carmen Feuchtner - Vereinsvorstand von „Welt der Kinder“
Wunden
der Kriegs- und Krisenerfahrungen heilen lassen
Unterstützungserklärung
des Vereinsvorstandes "Welt der Kinder"
In
der Gemeinde Schruns droht Menschen - Kindern und Erwachsenen - der Verlust
ihrer Grundrechte: In Frieden leben zu dürfen und die Wunden der Kriegs- und
Krisenerfahrungen heilen zu lassen. (Artikel 38 der Kinderrechtskonvention).
Wir
wissen aus langjähriger Erfahrung mit kriegstraumatisierten Menschen
(dokumentiert im Film Kindheit und Gewalt, www.weltderkinder.at
), dass es weder möglich ist, Traumatas zu simulieren, noch möglich ist,
traumatisierende Erfahrungen rasch zu heilen.
Strukturelle
Gewalt erhöht das Leid der Menschen - sei es die Verunsicherung über das
Bleiberecht als auch die Rückkehr in eine Gesellschaft, die massives Leid
verursacht hat. Wir sind bestürzt über die drohende Abschiebung von
kriegstraumatisierten Familien.
Und
wir sind sehr erleichtert darüber, dass BürgerInnen der Gemeinde Zivilcourage
zeigen und sich gegen diese drohende Abschiebung wehren - und die Vorarlberger
Landesregierung sich dafür einsetzen will, hier eine gute Lösung zu finden.
Das
Engagement der Schrunserinnen und Schrunser setzt ein Zeichen der Hoffnung, das
wir in aller Deutlichkeit unterstützen möchten.
Gerhard König und Carmen
Feuchtner - Vereinsvorstand von „Welt der Kinder“
und
ist aus unserer Schule nicht mehr wegzudenken. ….. Auch in unserer 3. Klasse
sitzt ein Flüchtlingskind aus Tschetschenien…… ist in die
Klassengemeinschaft voll aufgenommen. Für die Mitschüler ist er eine
Bereicherung.
Dir.
Gerda Morre und 17 Lehrpersonen aus der Volksschule Nüziders
Er
gehört zu uns
Wir,
siebzehn Lehrerinnen und Lehrer der VS Nüziders unterstützen eure Plattform
„Wir brauchen diese Kinder“ und möchten uns gleichzeitig für einen Schüler
aus unserer Mitte einsetzen. Wir
gratulieren euch zu eurer Initiative.
Auch
in unserer 3. Klasse sitzt ein Flüchtlingskind aus Tschetschenien.
Deni
Turluev ist ausgezeichnet integriert, ein äußerst angenehmer Schüler, spricht
sehr gut deutsch und ist in die Klassengemeinschaft voll aufgenommen. Für die
Mitschüler ist er eine Bereicherung. Er gehört zu uns und ist aus unserer
Schule nicht mehr wegzudenken.
Die
Mutter und ihr Sohn sind freundliche und rechtschaffene Personen.
Die
Mutter spricht ausgezeichnet deutsch und ist bemüht hier Fuß zu fassen und ein
neues Leben zu beginnen.
Wir
appellieren an die Behörden und politisch Verantwortlichen sich für solche
Kinder einzusetzen und ihnen ein neues Leben in unserem Lande zu ermöglichen.
Siebzehn
Lehrpersonen der Volksschule Nüziders mit Direktorin Gerda Morre
Den
Blick öffnen für Menschlichkeit
Die Menschen, die
sich an der Schrunser Plattform beteiligen, sind ein Stück weit
"prophetische" Stimmen, die den Blick öffnen für Menschlichkeit und
vielleicht auch für globale-soziale Gerechtigkeit.
Josef
Fersterer – Caritas Vorarlberg
… habe wieder einen Blick auf Eure homepage http://www.wir-brauchen-diese-kinder.at/ gemacht.
Dabei ist mir aufgefallen,
dass sich sehr, sehr viel in den vergangenen Wochen bewegt hat und die Schrunser
Plattform von vielen, vielen Menschen Vorarlbergs und über die Grenzen
Vorarlbergs hinaus, wahrgenommen und unterstützt wird. Ich möchte Euch dazu
von ganzem Herzen gratulieren und euch für die Initiative danken!!
Die Menschen, die sich an
der Schrunser Plattform beteiligen, sind ein Stück weit
"prophetische" Stimmen, die den Blick öffnen für Menschlichkeit und
vielleicht auch für globale-soziale Gerechtigkeit.
Für die kommende Zeit wünsche
ich Euch viel Mut, Kraft und Energie und alles Gute.
Liebe Grüße,
Josef Fersterer
Unmenschlich,
unchristlich und eines zivilisierten Staates unwürdig
Es geht um Kinder
und um die Zukunft dieser Kinder! …. Es darf einfach nicht sein, dass diese
Kinder nach mehreren Jahren, die sie hier
gelebt haben, weggeschickt werden.
Wir finden das unmenschlich, unchristlich und eines zivilisierten Staates unwürdig……
Für mich ist diese Initiative ein besonderes Anliegen, weil ich selbst ein Flüchtling
bin.
Eleonore Schönborn
- Schruns
Es geht um Kinder und um
die Zukunft dieser Kinder!
Diese Kinder sind schon lange
hier. Einige sind als Kleinkinder hergekommen. Viele gehen in die Schule. Die
sind voll integriert. Wir kennen sie. Die Lehrer kennen sie. Es sind Beste einer
Klasse dabei. Es darf einfach nicht sein, dass diese Kinder nach mehreren
Jahren, die sie hier gelebt haben,
weggeschickt werden. Wir finden das unmenschlich, unchristlich und eines
zivilisierten Staates unwürdig.
Für mich ist diese
Initiative ein besonderes Anliegen, weil ich selbst ein Flüchtling bin. 1945
wurde ich von den Tschechen radikal ausgewiesen. Ich bin
mit zwei kleinen Kindern, einem Gepäcksstück und
sonst nichts an der Grenze gestanden. Mein Mann war noch im Krieg. Wir sind nicht sehr freundlich aufgenommen worden –
weil die anderen ja auch nichts gehabt haben. Es waren andere Zeiten.
Wie ist es heute? Zuerst wird
abgelehnt. Wir haben das auch erlebt. „Fröndheeßig“ waren wir. Bedeutet:
Er hat ein fremdes Gewand. Ich finde diesen Mundart-Ausdruck sehr treffend. Das
Fremde. Die Kehrseite wäre Bereicherung. Aber zunächst wird das Fremde
abgelehnt.
Das ist ein Grund, dass ich
mich für diese Menschen engagiere. Ein Grund ist auch, dass man die Sache
differenziert sehen muss. Flüchtling ist nicht einfach Flüchtling. Jedes
einzelne Schicksal ist ein Schicksal.
Das Wort Wirtschaftsflüchtling,
das heute so gerne gebraucht wird, bedeutet
doch, dass die Menschen nichts mehr zum Essen haben, wenn sie dort bleiben. Ich
möchte niemandem das wünschen, was wir erlebt haben - ich noch in gemilderter
Form. Ich erinnere an diesen berüchtigten Marsch von Prag nach Wien,
bei dem sie zu Hunderten verhungert sind. Niemand hat sich um die gekümmert.
Das sind alles Bilder, die prägen. Ich habe in dieser Zeit meine Mutter
verloren. Sie ist im Lager gestorben.
Wir sind von Verwandten
aufgenommen worden. Aber heute? Wer
von den Flüchtlingen hat Verwandte hier?
Als ehemaliger Flüchtling möchte
ich allen Leuten etwas sagen:
Man geht nicht weg von zu Hause, wenn man nicht muss!
Ich weiß es aus eigener
Erfahrung: Ich hätte damals viel früher weggehen können. Ich bin nicht
weggegangen. Man geht nicht aus den eigenen vier Wänden, man geht nicht aus
seiner Heimat weg, wenn man nicht muss.
Diese Flüchtlinge würden
sehr gerne arbeiten. Ich spreche von den Leuten, die wir kennen,
von den Leuten, die hier in Schruns sind, Das
ist ein großes Problem. Es wurde rechtlich bestimmt, dass sie nicht arbeiten dürfen.
Und dann heißt es, sie dürfen erst bleiben, wenn sie eine Arbeit haben. Ich
frage mich, wie das gehen soll? Einerseits dürfen sie nicht arbeiten,
andererseits bekommen sie keinen Aufenthalt, weil sie keine Arbeit nachweisen können.
I
Ich würde sehr darum bitten,
dass man die rechtlichen Bestimmungen ändert. Kriminelles Verhalten in den Städten
passiert meiner Meinung nach vielfach auch deshalb, weil die Leute keine Arbeit haben, weil sie
arbeitslos sind. Zumindest mag das ein Grund sein.
Eines möchte ich klar sagen: Unserer Plattform geht es nun wirklich
nicht darum, Verbrecher zu schützen, weiß Gott nicht! Kriminelle müssen wieder gehen.
Landesrat Schwärzler sagt,
dass die Überprüfung der humanitären Gründe für ein Bleiberecht in der
Bundesbehörde gemacht wird. Das ist sehr weit weg vom wirklichen Geschehen.
Das Geschehen ist hier.
Wir sind hier an Ort und
Stelle. Wir kennen die Menschen, wir kennen Hintergründe. Ich plädiere dafür,
dass diese Prüfung näher den Betroffenen rückt, dass die Bürgermeister
mitentscheiden, auch der zuständige
Landesrat. Es geht um Subsidiarität. Die Entscheidung über Bleiben oder
Gehen-Müssen wird an eine Bundesbehörde abgeschoben, nach Wien abgeschoben –
und das ist weit weg. Dort wird ein Schicksal zum Fall; Fall unter Anführungszeichen.!
Eleonore Schönborn
sagt viel aus über
den humanen und demokratischen Reifegrad einer Gesellschaft…. die
Bereicherung, die Österreich durch Asylsuchende erfährt, in den Fokus nehmen
und nicht wie bisher die Bedrohung unserer ökonomischen und sozialen Standards
Christian
Hörl - Lauterach
Der Umgang mit Flüchtlingen
sagt viel aus über den humanen und demokratischen Reifegrad einer Gesellschaft.
Deshalb ist die Schrunser Initiative für Vorarlberg und Österreich
beispielhaft, denn der Umgang mit dem menschlichen Maß steht in einer
Gesellschaft immer wieder neu auf dem Prüfstand und die Initiative in Schruns hält
dieser Prüfung stand. Österreich hat der Vielfalt seiner Menschen viel zu
verdanken. Vergleicht man unsere Gesellschaft mit einem Fluss, dann braucht es
immer wieder von neuem Einflüsse, damit dieser Fluss nicht vertrocknet. So
entsteht und entwickelt sich eine Kultur der Vielfalt. Eine Kultur, die
letztendlich allen in einem Land lebenden Menschen zugute kommt. Vor allem
denjenigen, die Schutz und Ruhe suchen. Schutz und Ruhe auf die auch die Flüchtlingsfamilien
im Montafon ein Anrecht haben. Damit der Kontrast zwischen Österreich und dem
Land, aus dem sie fliehen mussten, spür- und fühlbar wird. Auf der Basis
Mensch zu Mensch, aber auch auf der Basis der gesetzlichen Bestimmungen. Die
sollten menschlichen Anforderungen gerecht werden, faire zeitlichen
Rahmenbedingungen bei der Antragsstellung und Beschäftigungsmöglichkeiten für
Asylsuchende beinhalten und die Einbettung von Kindern in ihren Freundeskreis
und das Schulsystem vor Ort gewährleisten. Dazu sollten wir die Bereicherung,
die Österreich durch Asylsuchende erfährt, in den Fokus nehmen und nicht wie
bisher die Bedrohung unserer ökonomischen und sozialen Standards. Damit wir
vielfältig und menschlich bleiben und nicht eintönig werden. Eintönigkeit hat
in Österreichs Geschichte nämlich schon genug Schaden angerichtet und Leid über
viele Menschen gebracht.
Christian Hörl
Diese
Menschen kommen in ein fremdes Land und müssen ihre Existenz total
umstellen…. Und nun passiert ihnen das Schlimmste was nur passieren kann. Sie
sollen wieder die gleiche Misere mitmachen…..
Mario
Haid - Stv. Leiter des AMS Feldkirch
Über
die Medien ist mir eure Initiative bekannt. In meinem Job habe ich u.a. auch mit
Asylwerbern zu tun.
Aus
meiner Sicht soll man unterscheiden zwischen
wirtschaftlichen und politischen Flüchtlingen. Wenn man sich überlegt wie
z.B. politische Flüchtlinge von heute auf morgen ihr Hab und Gut, ihre
Freunde, ihre Heimat, ihr Vertrauen an die Menschen etc. verlieren
sind diese Schicksale kaum nachvollziehbar.
Diese
Menschen kommen in ein fremdes Land und müssen ihre Existenz total umstellen.
Kultur, Sprache, Wertvorstellungen u.v.m. sind neu, entgegengebrachtes
Misstrauen an der Tagesordnung.
Bei
den von euch geschilderten Personen ist es nun noch schlimmer. Sie haben sich an
diese Gegebenheiten gewöhnt , haben sich untergeordnet und angepasst, fühlen
sich in unserer Gesellschaft wieder neu geborgen, haben endlich eine neue Heimat
gefunden (wer´s schätzt, weiß was ich damit meine).
Und
nun passiert ihnen das Schlimmste was nur passieren kann. Sie sollen wieder die
gleiche Misere mitmachen wie oben erwähnt. Das kann´s nicht sein.
Ich
unterstütze eure Initiative von ganzem Herzen und mit voller Überzeugung.
Mit
freundlichen Grüßen
Mario
Haid
Stv.
Leiter des AMS Feldkirch
Von
der Verteidigung des christlichen Abendlandes
Die Schreibtischtäter
sprechen von der Verteidigung des
christlichen Abendlandes und wissen nicht, dass mangelndes Einfühlungsvermögen
ein Hauptmerkmal von Barbarei ist.
Dr. Leo
Haffner – Autor und Kulturschaffender – Dornbirn
Da werden Grausamkeiten
begangen, deren Ausmaß von jenen, die an den Schreibtischen sitzen und
Entscheidungen treffen, gar nicht bemerkt werden. Von Leuten, welchen die Sprache
des Erlebens und der Einfühlung fremd ist. Von Menschen, die den Kindern
nicht direkt in die Augen sehen wollen, weil dies ihren Panzer der Selbstgefälligkeit
vielleicht aufweichen könnte. Die Schreibtischtäter sprechen
von der Verteidigung des christlichen Abendlandes und wissen nicht, dass
mangelndes Einfühlungsvermögen ein Hauptmerkmal von Barbarei ist. Wer die
Ausweisung von Kindern befürwortet, die hier ihre Heimat haben, muss an
unvorstellbarer Phantasielosigkeit leiden.
Leo Haffner
Es
ist Gut, wenn wir FÜR etwas sind
Es ist die Bitte,
dass ebensolche InstiTUTionen tatsächlich Herzenswege frei machen, zum Wohle für
alle Beteiligten…. LEBEN wir einfach MIT der Vielfalt.
Margareta
Bergauer - Nüziders
Mit vollem Respekt, der WERTschätzung
und der ACHTSAMkeit unterstütze ich die Anliegen von "wir brauchen diese
Kinder" mit der Bitte, dass die dafür VerANTWORTlichen dies klar in ihrem
Bewusstsein und im Herzen erfassen und spüren. Es ist die Bitte, dass
ebensolche InstiTUTionen tatsächlich Herzenswege frei machen, zum Wohle für
alle Beteiligten. Es ist GUT, wenn wir FÜR etwas sind. In diesem Sinne für den
Mut, die Offenheit und die Wertschätzung IN uns. Das formt uns als Mensch, wir
sind ALLE mit unseren Qualitäten ein kostbares Menschlein im großen Universum.
LEBEN wir einfach MIT der Vielfalt.
Margareta Bergauer
Wenn
die Flucht ein Ende haben könnte
„Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind
und dessen Mutter nach Ägypten." (Mt 2, 13-14) - und es ist schön, dass
Maria Rast in Schruns den Asylwerberinnen und -werbern eine Ruhepause gönnt -
viel schöner wäre es aber, wenn die Flucht ein Ende haben könnte
Dr. Andreas Rudigier – Leiter der
Montafoner Heimatmuseen / Obmann des Heimatschutzvereins Montafon
„Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten. Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten." (Mt 2, 13-14)
Als ob das so einfach wäre! Was hier im Matthäus-Evangelium
so lapidar dargestellt wird, hat die Menschen seit jeher beschäftigt. Eine
junge Familie flieht und das ganze ist dem Evangelium ein Satz wert. Es überrascht
nicht, dass die Geschichte bald zu einer wirklichen Geschichte gemacht werden
sollte. In apokryphen Texten wurde die naheliegende Idee geboren, dass die junge
Familie auf dieser Flucht auch mal eine Ruhepause gemacht haben muss. Das Motiv
der "Ruhe auf der Flucht" wurde dann neben der Flucht auch zu einem
der wichtigsten Bildmotive in der Kunstgeschichte und abertausendemal
festgehalten. Der alpenländische Volksmund fand an diesem Bild ebenfalls
gefallen und nannte es irgendwann "Maria Rast". Es ist schön, dass es
eine "Maria Rast" in Schruns gibt, und es ist schön, dass Maria Rast
in Schruns den Asylwerberinnen und -werbern eine Ruhepause gönnt - viel schöner
wäre es aber, wenn die Flucht ein Ende haben könnte und deshalb gilt es, die
überaus wertvolle Initiative zu unterstützen!
Andreas Rudigier
Von
einem Tag auf den anderen aus der Gemeinschaft herausgerissen
Für alle
Beteiligten ist dieser Zustand frustrierend und Kräfte raubend!
Wir investieren
in diese Kinder viel Zeit und Energie, weil wir mithelfen möchten, dass sie
eine faire Chance bekommen.
Kerstin
Moll und Claudia Wehinger – Lehrerinnen an der Volksschule Schruns
Als Pädagogen
der VS Schruns müssen wir uns immer wieder mit folgendem Szenario
auseinandersetzen:
Am Ende des Unterrichts teilt uns die Leiterin mit, dass am nächsten Tag ein Flüchtlingskind
zur Klassengemeinschaft dazukommen wird.
Am nächsten
Tag müssen sich die Kinder der Klasse und ihre Lehrperson auf diese neue
Herausforderung einstellen. Dies ist nur schwer und mit kleinen Schritten möglich,
da diese Kinder meist nur wenig bis kein Wort in unserer Sprache verstehen.
Nach einem langen, mühseligen und vor allem arbeitsintensiven Weg haben dann
diese Kinder einen Platz in der Klassengemeinschaft gefunden.
Kaum integriert, werden sie dann von einem Tag auf den anderen aus dieser
Gemeinschaft herausgerissen.
Für alle
Beteiligten ist dieser Zustand frustrierend und Kräfte raubend!
Wir investieren in diese
Kinder viel Zeit und Energie, weil wir mithelfen möchten, dass sie eine faire
Chance bekommen. Diese Chance können wir ihnen an unserer Schule geben. Deshalb
unterstützen wir diese Schrunser Initiative.
Kerstin Moll und Claudia
Wehinger
Es ist toll, dass
Ismaijl mit mir in die Klasse geht….
Mitschülerinnen
und Mitschüler der 2b Klasse – Volksschule Schruns
Die Kinder der 2b-Klasse in der
Volksschule Schruns möchten ihren Mitschüler Ismaijl in ihrer Gemeinschaft
behalten.
Es ist toll, dass Ismaijl mit mir in die Klasse geht, weil ....
... er schnell rennen kann!
... er unser bester 1x1-Rechner ist!
... mit ihm die große Pause immer Spaß macht!
... er ein super Turner ist!
... er so gut im Merkball ist!
... man mit ihm so gut über alles reden kann!
... er unsere Sprache so gut versteht!
... er ein guter Zuhörer ist!
... er so schön schreiben kann!
... er so tolle Zeichnungen malt!
... er immer hilfsbereit ist!
... wir den gleichen Schulweg haben!
Ismaijl ist ein toller Freund und sehr beliebt in unserer Klasse!
Wir würden einen guten Freund verlieren, der ein großes Loch
in unserer Gemeinschaft hinterlassen würde!!!
Die 14 Kinder der 2b Klasse!!
Um so wichtiger
ist es, wenn sich Initiativen bilden, die sich dagegen stemmen, dass Menschen -
und vor allem Kinder! - zurück ins Elend gestoßen werden.
Werner
Bundschuh - Obmann der Johann-August-Malin-Gesellschaft
Einst wurde der St. Galler Polizeikommandant Paul Grüninger außer Dienst gestellt und verfemt, weil er die vertriebenen Juden und Jüdinnen über die Schweizer Grenze ließ und so ihr Leben rettete. Heute gilt er als Vorbild für eine humanistische Grundhaltung in düsterer Zeit. Die heutige österreichische Asylpolitik ist in vielfacher Hinsicht mehr als kritikwürdig: Sie ist eine Schande für ein "zivilisiertes" Land, für einen reichen Kontinent! Um so wichtiger ist es, wenn sich Initiativen bilden, die sich dagegen stemmen, dass Menschen - und vor allem Kinder! - zurück ins Elend gestoßen werden. Es ist einfach unbegreiflich und unfassbar, dass ein Wohlstandsland wie Vorarlberg keinen Platz für diese Kinder hat!
Gruß Werner Bundschuh
G. schaut mich
mit großen, angsterfüllten Augen an, sie kann nicht mehr schlafen, nicht mehr
essen, ist total abgemagert vor Angst und Sorge um ihre Familie.
Sofia
Kleboth – St. Gallenkirch
….. nun steht diesem
jungen Paar mit den drei kleinen Kindern die Abschiebung bevor – brutal,
unmenschlich, herzlos!
G. schaut mich mit großen,
angsterfüllten Augen an, sie kann nicht mehr schlafen, nicht mehr essen, ist
total abgemagert vor Angst und Sorge um ihre Familie.
Zum ersten Mal erlebe ich
ein Schicksal dieser Art hautnah mit und leide mit.
G. und ihre Familie habe
ich die letzte Woche wieder in Maria Rast besucht. Der Älteste kam gerade aus
dem Kindergarten mit einem Ausweis mit Passbild, was den Mann von
G. in Angst und Schrecken versetzt hat. Er wollte gleich wissen, was da drin
steht. Dabei war es nur ein „Kindergartenführerschein“ zur
Verkehrserziehung.
Die Familie lebt in
permanenter Angst!
Sofia Kleboth
….
muss man sich nur fragen, was UNS r(R)echt wäre, wenn WIR in eine solche Lage
geraten würden……
Birgit
Rietzler – Autorin – Au (Bregenzerwald)
Ich unterstütze die
Plattform „Wir brauchen diese Kinder“
Um zu wissen, was r(R)echt
ist für Flüchtlinge, Flüchtlingsfamilien und –Kinder in unserem Lande
muss man sich nur fragen,
was UNS r(R)echt wäre, wenn WIR in eine solche Lage geraten würden.
Wohlstand, Friede und eine
intakte Umwelt sind schließlich keine Selbstverständlichkeit.
Birgit Rietzler
Wie willst du
wissen, wie sich karger Boden müht um karge Blüten?
Maria-Luise
Altrichter – Autorin - Zwischenwasser
Es ist Zeit, zu teilen.
So übersatt sah ich dich nur und nie bedürftig;
nur süße Früchte eingebracht und überreife.
Wie willst du wissen, wie sich karger Boden müht
um karge Blüten?
Gerne leite ich euer Anliegen an meine Freunde und Bekannten weiter.
Mit herzlichen Grüßen,
Maria Luise Altrichter
Gesetze
von Menschen für Menschen?
Als Therapeutin
werde ich auch mit Flüchtlings-Schicksalen konfrontiert und frage
mich immer wieder, was ein Mensch noch alles durchmachen muss, um endlich
Zuflucht und Sicherheit erfahren zu dürfen.
Sabine
Vonier - Ergotherapeutin und Mama
– Schruns
Endlich einmal wird
festgehalten, dass Gesetze von Menschen für (?) Menschen gemacht werden
und keine Naturgesetze sind!!!
Ich bin eine typische Österreicherin und als solche wahrscheinlich gar nicht
Daseinsberechtigt?! Eine Großmutter war geflüchtete Sudentendeutsche und
die andere sprach kroatisch als Muttersprache.
Als Therapeutin werde ich auch mit Flüchtlings-Schicksalen
konfrontiert und frage mich immer wieder, was ein Mensch noch alles durchmachen
muss, um endlich Zuflucht und Sicherheit erfahren zu dürfen.
Den verantwortlichen Politikern möchte ich folgendes ausrichten:
Der
frappante Widerspruch von politischer Praxis und Sonntagsreden
….. damit
zumindest die von ihr betreuten Flüchtlinge einer gesicherten Zukunft entgegen
sehen können ….
Dr. Werner
Dreier - Bregenz
Den respektlosen und
Menschenrechte missachtenden Umgang mit Flüchtlingen in Österreich empfinde
ich beschämend. Ich wünsche mir eine Flüchtlings- und Migrationspolitik, die
auf raschen Entscheidungen und klaren Integrationsbemühungen aufbaut. Besonders
unwürdig finde ich die Abschiebepraxis von längst integrierten Menschen, seien
es Erwachsene, Jugendliche oder Kinder.
Die Schrunser Initiative ist
ermutigend, ich wünsche ihr viel Resonanz - damit sie den politischen
Entscheidungsträgern zumindest lästig ist, indem sie den frappanten
Widerspruch von politischer Praxis und Sonntagsreden aufzeigt.
Vor allem wünsche ich ihr
Erfolg, damit zumindest die von ihr betreuten Flüchtlinge einer gesicherten
Zukunft entgegen sehen können.
Werner Dreier
Wovor
haben die Politiker Angst?
Vor den Kindern?
… Oder vor den lauten Schreien einiger weniger?
Martin
Vonier - Programmier /dzt. Vater in Karenz - Schruns
Es braucht so mutige
Menschen, die dieses Anliegen unterstützen.
Sie öffnen uns die Augen,
dass auch in unserem Tal Kinder und
Familien in Angst vor der Abschiebung leben.
Wovor haben die Politiker
Angst?
Vor den Kindern?
Vor der mutigen Initiative
der Mitbürger, welche diese Menschen aufnehmen möchten?
Oder vor den lauten
Schreien einiger weniger?
Martin Vonier
Die
Diesseitigkeit des Christentums ist gefragt
„Wo
Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ …jetzt ist Hilfe
gefordert …
MMag.
Kurt Bereuter – Obmann des Kulturforums Bregenzerwald – Alberschwende
"Wo
Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht" stammt meines Wissens
von Bonhoeffer. Die Diesseitigkeit des Christentums ist gefragt, jetzt ist Hilfe
gefordert und hier stehen mutig Menschen auf um zu helfen.
Das
ist schön, gut und sehr erfreulich.
Wie
hart und unmenschlich muss es sein, wenn das Mitleid angesichts der Kindertränen
versiegt ist, denn Kinderaugen sind immer so unschuldig wie die "Äuglein
eines Rehs". Wenn sie hart und unnahbar werden, waren wohl immer wir
Erwachsenen hart und unnahbar
-
diese Menschen sind es nicht und beweisen ihr Mitgefühl - hoffentlich beweisen
sie es der ganzen Gesellschaft indem diese Kinder in ihrer Mitte bleiben dürfen.
Liebe
Grüße und viel Erfolg.
Kurt
Bereuter
Obmann
des Kulturforums Bregenzerwald
Eine Gesellschaft
die Problemlösungen im Gegeneinander, statt im Miteinander sucht, Feindschaft sät,
wird keinen Frieden ernten.
Elisabeth
Marx – Autorin – Götzis
Antwort
wo Angst und
Mut sich paaren
bekommt die
Hoffnung eine Wiege
geht der Fuß
über stürmische Wogen
wird aus
Fremde Heimat
aus
Widerspruch Antwort
e.
marx Nov. 2007
Als Behinderte erlebe ich täglich,
was es bedeutet, mit unfreiwillig gesetzten Grenzen leben zu müssen
Es sind aber nicht diese Grenzen, die schicksalsbedingt jeden treffen können,
sondern die willkürlich gesetzten, die Menschen in die Verzweiflung treiben können.
So wie diese Kinder, bzw. Familien die gezwungenermaßen ihre Heimat
verlassen mussten und nichts anderes wünschen als wieder irgendwo Heimat zu
finden, wo Kinder sich angstfrei
entwickeln können und sich für ihr Leben wieder eine lebbare
Zukunftsperspektive auftut.
Angst macht blind,
schafft Feinde, die in Wahrheit nicht existieren. Wo Sündenbocktaktik hinführt
oder führen kann, hat jeder schon am eigenen Leib erfahren, hat der
letzte Weltkrieg in erschreckendem Ausmaß gezeigt.
Dass die
Fremdenfeindlichkeit, die Intoleranz, auch bei uns wieder zunimmt, dies noch
durch menschen-unwürdige, ja unmenschliche Gesetze abgesegnet wird, ist beschämend.
Ich kann diesen
“Irr-Glauben“, wir könnten unseren Wohlstand absichern, die
Wirtschaftskrise lösen, indem wir Menschen opfern, nicht mehr unwidersprochen
hinnehmen. Eine Gesellschaft die Problemlösungen im Gegeneinander, statt im
Miteinander sucht, Feindschaft sät, wird keinen Frieden ernten.
Wir sollten uns
bewusst sein, dass kein Mensch auswählen kann, in welche Verhältnisse er
hineingeboren wird.
Dass wir in einem
demokratischen Land in Freiheit leben dürfen, ist nicht allein unser
Verdienst. Wir würden gut daran tun, diese Freiheit nicht als Selbstverständlichkeit
hinzunehmen, sondern uns in ihren Dienst zu stellen, damit sie allen dient!
Reichtum und Macht –
Machtmissbrauch-, lassen sich nur schwer trennen.
Wer an der Quelle sitzt hat
Macht. Sie verleitet zu glauben, auch das Recht zu haben, andern das Wasser
abzugraben.
Ich bin österreichische
Staatsbürgerin, aber meine familiären Wurzeln reichen weit über Österreich
hinaus. Und ich bin mit einem Mann verheiratet, der als zweijähriges Kind, die
Dramatik von Fluchterlebte. Drei Jahre meines Lebens habe ich in Tansania gelebt
und gearbeitet. Mehr als ich diese Leute lehren konnte, habe ich von ihnen
gelernt. In ganz besonderem Masse aber habe ich ihr Vertrauen und ihre
Gastfreundschaft genossen.
Ich appelliere an alle
Menschen, die sich scheuen auf Fremde zuzugehen, ganz besonders aber an die
verantwortlichen Politiker, sich in die Situation dieser Entwurzelten, in
die Ängste, in deren Unsicherheit, in ihre Verzweiflung hineinzuversetzen;
nachzuspüren, was sie in dieser
Situation für sich und ihre Familie wünschen würden - und danach zu handeln.
Ich stelle mich ganz
hinter die Initiative, diesen bereits integrierten und akzeptierten
Kindern und Familien hier im Land, ein lebenswertes Leben zu ermöglichen!
Wünsche weiterhin Kraft
und Mut
Elisabeth Marx
PS: Als
Autorin war es mir immer Anliegen zwischenmenschlicher Problematik auch lyrisch
Ausdruck zu verleihen.
wenn…..
das Schaf zum Wolf entpuppt
die
Taube zum Geier
wenn Hunger zu Gier wird und Durst zu
Blutrausch
fallen
die Schatten wie berstende Bäume
und
Felsen auf uns
die
Sonne vermag nicht zu trocknen
Blut
und Tränen
Rauchzeichen
steigen schon vorher zum Himmel
wir
sitzen gelassen am Feuer
die Mördergrube gräbt sich von selber
e.marx
nach Besuch in Auschwitz
August 2004
Integration: gemeinsame Ziele verfolgen
Kinder, die kein Wort Deutsch konnten, die schüchtern und etwas verlassen
am Spielfeldrand standen und mitmachen wollten, wurden
in die Mannschaft genommen.
Manfred Habit – Fußballtrainer
- Tschagguns
Hallo zusammen!
Als Mitglied im Vereinsvorstand des Golm FC
Schruns, als Trainer und Privatperson möchte ich eurer Anliegen unterstützen.
In meiner Zeit als Fußballtrainer habe ich
persönlich erlebt wie Integration funktioniert. Kinder, die kein Wort Deutsch
konnten, die schüchtern und etwas verlassen am Spielfeldrand standen und
mitmachen wollten, wurden in die Mannschaft genommen. In kürzester Zeit waren
die Kinder durch das sportliche Miteinander als gemeinsame Basis, integriert,
lernten in Rekordzeit unsere Sprache und fanden auch Freunde.
Die Familien dieser Kinder sind in Maria Rast
untergebracht. Integration bedeutet nicht nur das Lernen unserer Sprache sondern
gemeinsame Ziele zu verfolgen. Diese Ziele lassen sich in allen
Lebensbereichen finden nicht nur im Sport.
Ich wünsche Euch viel Erfolg bei eurer, in
jeder Hinsicht menschlichen Aktion. Manfred Habit
Eine
hoffnungsvolle Stimme für ein menschliches Miteinander
…mutig
und beherzte Initiative braucht unsere ganze Unterstützung ….
Brigitte
Walk – Schauspielerin und Theaterpädagogin - Feldkirch
Eine
solch mutige und beherzte Initiative braucht unsere ganze Unterstützung und ist
eine hoffnungsvolle Stimme für ein menschliches Miteinander in einer
gemeinsamen Zukunft.
'Fremd
ist der Fremde nur in der Fremde' - Karl Valentin.
Alles
Gute und vielen Dank für diesen Einsatz!
Brigitte
Walk
Es ist ermutigend
und befreiend solche Stimmen aus der Zivilgesellschaft zu hören. Es freut mich
sehr, dass es solchen Menschen gibt, die in der aktuellen befremdenden
Situation nicht tatenlos zusehen und
schweigen wollen………..
Mag. Lázló
Gyarmathy, Psychologe beim aks in Bürs
Mit der Schrunser Initiative
„Wir brauchen diese Kinder“ und mit dem Text der Petition kann ich mich
vollständig identifizieren. Es ist ermutigend und befreiend solche Stimmen aus
der Zivilgesellschaft zu hören. Es freut mich sehr, dass es solchen Menschen
gibt, die in der aktuellen befremdenden Situation nicht tatenlos zusehen und schweigen wollen.
In der Petition ist aus der Sicht der Menschlichkeit alles
gesagt. Eventuell könnte auch die klinisch psychologische Beschreibung die
Argumentation bei Gelegenheit
unterstützen.
Ich hoffe ebenso, dass das Auftreten der Plattform
mehrere Menschen ermutigt auch initiativ zu werden. Es gibt aber viele Bürger,
bei denen eine Bereitschaft zu Unterstützung vorliegt, ihr Engagement für eine
eigenständige Vernetzungsarbeit jedoch nicht ausreicht.
Mag. Lazlo Gyarmathy
Großer Handlungsbedarf besteht
…. verfolge mit
Sorge, dass sich die Fremdenrechtssituation nicht verbessert sondern weiter
verschlechtert……
Herbert
Pruner
Sehr geehrter Herr
Bürgermeister,
Sie haben sich kürzlich zu
Recht sehr kritisch über negative Auswirkungen des österreichischen
Fremdenrechts geäußert. Ich möchte Ihnen dafür danken, dass Sie so eindringlich
darauf hingewiesen haben, dass hier großer Handlungsbedarf besteht. Als
ehemaliger Leiter der AMS-Geschäftsstelle Bregenz war ich immer wieder mit
einschlägigen Problemen konfrontiert und verfolge mit Sorge, dass sich die
Fremdenrechtssituation nicht verbessert sondern weiter verschlechtert.
Ich hoffe sehr, dass Sie
sich durch negative Reaktionen nicht entmutigen lassen und wünsche Ihnen für
Ihr Engagement viel Kraft und Ausdauer.
Mit herzlichen Grüßen
Herbert Pruner
….. mich bedanken
für Ihren Mut, öffentlich klar im Sinne der Mitmenschlichkeit zu sprechen.
Ewald
Th. Müller, Zwischenwasser
Betreff: Menschengerechter
Umgang mit integrierten Asylantenfamilien
Sehr geehrter Herr
Bürgermeister Dr. Bahl,
zu Ihrer Stellungnahme
gegenüber VN-online zu o.g. Thema möchte ich Ihnen gratulieren und mich
bedanken für Ihren Mut, öffentlich klar im Sinne der Mitmenschlichkeit zu
sprechen.
Mit den besten Wünschen,
Ewald Th. Müller
VS-Dir. i.R., Individualpschologischer Berater,
Encouraging-Master-Trainer
…… spricht mir
voll aus dem Herzen, und ich kann alles nur unterstreichen und unterschreiben.
Elmar
Simma, Caritas-Seelsorger
…… von Herzen Dank für euer
Mail und den Entwurf eures Schreibens!
Ich bin ganz berührt und
beeindruckt von eurem Brief. Er spricht mir voll aus dem Herzen, und ich kann
alles nur unterstreichen und unterschreiben.
Ich bin sehr froh über euren
Vorstoß.
Er ist ganz wichtig,
weil es überzeugender ist, wenn von der "Basis", von
einheimischen Leuten so eine Botschaft kommt, als wenn die Caritas
gesamthaft das schreibt. Wir sind bei den Politikern nicht immer beliebt.
So weit ich kann,
unterstütze ich euch gerne.
Ganz liebe Grüße
Elmar
………….herzliche
Gratulation zum Beitrag und zur Bürgerinitiative ….
Josef
Fersterer, Caritas-Mitarbeiter
……. danke für das Email und Danke für die
Information. Mein Bürokollege und ich, wir haben um 12:30 die Nachrichten in
Radio Vorarlberg gehört und uns hat der Beitrag sehr gut gefallen. Herzliche
Gratulation zum Beitrag und zur Bürgerinitiative, an der nach den
Radiomeldungen nun schon 40 Schrunserinnen und Schrunser beteiligt sind.
Liebe
Grüße,
Josef
………. dass es
Menschen wie euch gibt, die sich für die Asylsuchenden engagieren und für
Menschlichkeit und Vernunft ein Zeichen setzen.
Karin Fritz, Bludenz
……ich habe heute von eurer
Initiative im Radio gehört bzw. in V-heute euch gesehen, wie ihr euch für die
Asylwerber/innen in Maria Rast einsetzt. Ich hoffe sehr, dass euer Einsatz
Erfolg haben wird. Es tut ungemein wohl, dass es Menschen wie euch gibt, die
sich für die Asylsuchenden engagieren und für Menschlichkeit und Vernunft ein
Zeichen setzen. Der Bericht im Fernsehen ist auch sehr gut gewesen. Solche
Meldungen können hoffentlich einige zum Nachdenken bringen, die auf die
FPÖ-Werbeinserate ansprechen.
Ein herzliches Danke für
diese eure Initiative. Sollte ich euch irgendwie hilfreich sein können, so sagt
es mir.
Mit herzlichen Grüßen
Karin
Der krankmachende Aspekt des
Arbeitsverbotes
…………. Der
krankmachende Aspekt des Arbeitsverbotes -physisch und psychisch -
erschüttert mich in meiner Arbeit besonders.
Dr.
Alexandra Steininger, Gemeindeärztin Tschagguns
Vielen
Dank für das Engagement!
Vielleicht
sollten Sie auch wirklich Zahlen nennen- wirklich konkrete Beispiele
aufzeigen , dass Menschen auch 5 Jahre und länger hier sind und
abgeschoben werden können. -- . Der krankmachende Aspekt des Arbeitsverbotes
-phyisch und psychisch - erschüttert mich in meiner Arbeit besonders; auch
daraus folgende Familienkonflikte , ev. Alkoholmissbrauch und natürlich
die Schwierigkeit der Integration durch diese Maßnahme. Arbeit ist ein
Menschenrecht.
Steininger
Alexandra
……….. Hoffe
natürlich wir wie Ihr und alle dieser der Politik ausgelieferten Familien, auf
ein großes Osterwunder
Klaus
R. - Hohenems
……..Habe den Bericht über
die Integrations-Familien gelesen und weiter mitverfolgt.
Hoffe natürlich wir wie Ihr
und alle dieser der Politik ausgelieferten Familien, auf ein großes Osterwunder
!! Auch mit einem kleinen könnten wir uns schon abfinden, wenn es zum
Wohle dieser lieben Familien ausfallen würde!
Weiterhin viel Ausdauer,
Kraft, aber besonders Zuversicht u. Hoffnung, für Eure nicht immer leichte
Aufgabe ! Danke für Euer Kämpfen und Nie-Aufgeben. Ich hoffe doch, es wird
einmal ein großes Erfolgserlebnis Wirklichkeit !
Herzliche Grüße
Klaus
Asylwerber leben dank Asylgesetz
menschenunwürdig!
Fazit: Asylwerber
leben dank Asylgesetz menschenunwürdig! Österreich verstößt damit gegen mehrere
Menschenrechte. Damit nicht genug. Es wird auch noch gegen unschuldige Menschen
gehetzt – und das von obersten Stellen.
Mag.
Maria Rodewald - Koblach
Sehr geehrter Herr Dr. Bahl,
in den Vorarlberger
Nachrichten vom letzten Wochenende habe ich Ihre Kritik am Asylgesetz gelesen.
Es freut mich sehr, dass es in Schruns eine Bürgerplattform gibt, die gegen die
Abschiebung von Flüchtlingen kämpft.
Letztes Jahr habe ich zum
Studienabschluss meine Diplomarbeit zum Thema Asylwerber in Vorarlberg
geschrieben. Dabei habe ich mich mit den Asylgesetzen und der Situation von
Flüchtlingen auseinandergesetzt. Durch Freundschaften mit Asylwerbern erlebe
ich zudem, wie sehr sie unter der Situation leiden, nicht arbeiten zu dürfen,
kaum Kontaktmöglichkeiten zu Österreichern zu haben und und ……
Fazit: Asylwerber leben dank
Asylgesetz menschenunwürdig! Österreich verstößt damit gegen mehrere
Menschenrechte. Damit nicht genug. Es wird auch noch gegen unschuldige Menschen
gehetzt – und das von obersten Stellen.
Betreffend den Artikel werde
ich einen Leserbrief in die Zeitung geben. Ich glaube, dass es sehr wichtig
ist, dass wir Österreicher für die Menschen einstehen.
Herzliche Grüße
Maria Rodewald
Keine Belastung sondern Bereicherung
…………… dass viele
später auf eigenen Füßen stehen können und keine Belastung, sondern
Bereicherung sind.
Dr.
Eva-Maria Mòzes-Balla
….. Gerade rechtzeitig habe
ich die Nachricht gelesen (13:00) – ich habe mich daraufhin gemeldet , obwohl
es mir sonst NIEMALS einfallen würde, mich über öffentliche Medien
einzubringen.
Ich hoffe, meine Worte haben
einen kleinen positiven Aspekt der Flüchtlings-Kinder beleuchtet: Dass viele
später auf eigenen Füßen stehen können und keine Belastung, sondern
Bereicherung sind.
Leider ist es für mich –als
ansonsten geübte Vortragende- doch eine Ausnahmesituation, im Radio zu sprechen
(neben der Tatsache, dass mich das Thema emotional sehr berührt) – ich hoffe,
ich konnte mich entsprechend ausdrücken in der kurzen Zeit.
Lb Grüße
Mòzes-Balla Eva-Maria
Sie haben es
geschafft, dass ich nach Ihrer Aussage seit langer Zeit wieder einmal gerne
Vorarlbergerin und Österreicherin bin ohne mich zu schämen….. und ein Teil
meiner Familie durch Menschen umgekommen ist, die Gesetze nicht hinterfragt
haben.
Renate
Häfele - Röthis
Sehr geehrter Herr
Bürgermeister Bahl,
Ich habe den Artikel über
Ihre Aussagen bzgl. Bleiberecht und ob Rechte hinterfragt werden dürfen und den
Vergleich mit dem Dritten Reich in den VN vom Samstag, den 18. April mit
Interesse gelesen. Zu diesem mutigen Standpunkt möchte ich Ihnen gratulieren,
denn ich könnte mir vorstellen, dass Sie damit
nicht nur auf Wohlwollen gestoßen sind - wie ja schon der Artikel zeigt.
Deshalb ist es mir wichtig
Ihnen zu schreiben und Ihnen weiterhin zu wünschen, dass Sie Ihren Beruf mit
Herz und Rückgrat ausüben können. Es kommt leider nur allzu selten vor: Aber
Sie haben es geschafft, dass ich nach Ihrer Aussage seit langer Zeit wieder
einmal gerne Vorarlbergerin und Österreicherin bin ohne mich zu schämen.
Vielleicht geht mir Ihre Aussage auch so nahe, da ich
selbst Jüdin bin und ein Teil meiner Familie durch Menschen umgekommen ist, die
Gesetze nicht hinterfragt haben.
Nochmals danke und weiterhin
alles Gute
Renate Häfele
………. die Hoffnung fast aufgegeben, zu denken, dass es doch Politiker
geben müsste die über die parteipolitischen Grenzen hinausschauen.
Jane
Hollerbach-Drijsen – St. Gallenkirch
Sehr geehrter Herr Bahl,
Da ich im Ausland war, habe ich einige Nachrichten verspätet mitbekommen.
Trotzdem möchte ich Sie in Ihrer Meinung bezüglich des Bleiberechts stärken.
Eigentlich hatte ich die Hoffnung fast aufgegeben, zu denken, dass es doch Politiker geben müsste die über die parteipolitischen Grenzen hinausschauen.
Ich bin froh, dass Sie mich nicht enttäuscht haben und Sie eine gesellschaftspolitische Lösung in Betracht ziehen.
Leider gibt es nur wenige in der politischen Landschaft, die ihren gesunden Menschenverstand benutzen. Wenn es mehrere machen würden, könnten wir so viele andere Probleme lösen!
Mit freundlichen Grüßen,
Jane
Hollerbach-Drijsen
Frau Minister,
Herr Bundeskanzler, was denken Sie sich dabei? Wir müssen etwas tun, damit so
was nicht stattfindet.
Ernst
Krimbacher - Bludenz
Grüß Gott!
Diese Texte bewegen mich heute einige Zeilen zu schreiben:
Kein Kind darf abgeschoben werden! Diese Kinder haben meiner Meinung nach ein Recht, dass sie hier bei uns in Österreich bleiben und leben können. Diese armen Geschöpfe wissen nicht, was mit ihnen geschieht. Ich finde es sowieso eine Sauerei, wenn ein Kind mit 10 Monaten einen Abschiebungsbescheid bekommt. Ein Kind, das noch nicht einmal sprechen kann. Wie diese Kinder leiden. Voll integriert und jetzt sollen sie auf einmal weg. Ich versteh unseren Staat nicht. Was haben wir für eine komische Gesetzeslage. Frau Minister, Herr Bundeskanzler, was denken Sie sich dabei? Wir müssen etwas tun, damit so was nicht stattfindet.
Krimbacher Ernst - Pensionist – Bludenz
ich habe die infos gerne weiter geleitet, in meinem
freundes-, bekannten- und berufskreis
MMag.Fend Stefan, Pädagoge, Gewaltberater/
Gewaltpädagoge, IfS-Familienarbeit Bludenz.
…..ich habe die infos gerne weiter geleitet, in meinem freundes-,
bekannten- und berufskreis.
Ihr könnt mich auch gerne auf eure liste aufnehmen, wenn ihr das
möchtet: wenn ich sonst was tun kann, lasst es mich wissen.
alles liebe,
stefan
Teilen sie uns Ihre Ansicht mit. Schreiben Sie uns
bitte.
Schrunser Plattform „Wir brauchen diese Kinder“ info@wir-brauchen-diese-kinder.at